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Die Narben der Gewalt - Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden
Geschrieben von TeamStasiopfer
Die amerikanische Psychiaterin und Harvard-Professorin Judith Lewis Herman, die auf 20 Jahre Trauma-Forschung zurückblicken kann, schreibt in ihrem 1992 erschienen Buch

 "Die Narben der Gewalt - Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden"

folgendes zum DSM-IV:

"Traumatische Ereignisse galten lange Zeit als aussergewöhnliche Vorkommnisse. Im Jahr 1980, als posttraumatische Störungen in den USA erstmals im Diagnosehandbuch der American Psychiatric Association auftauchten, wurden sie definiert als "ausserhalb der üblichen menschlichen Erfahrung" liegend. Leider hat sich diese Definition als falsch erwiesen. Vergewaltigung, Misshandlung und andere Formen sexueller und familiärer Gewalt gehören für viele Frauen zum Alltag und können deshalb kaum als "ausserhalb der üblichen Erfahrungen" liegend bezeichnet werden. Angesichts der Millionen von Menschen, die in den letzten hundert Jahren im Krieg getötet wurden, muss man auch das Kriegstrauma als alltäglichen Teil menschlicher Erfahrungen ansehen; nur die Glücklichen halten es für ungewöhnlich.

Traumatische Ereignisse sind nicht deshalb aussergewöhnlich, weil sie selten sind, sondern weil sie die normalen Anpassungsstrategien des Menschen überfordern. Anders als gewöhnliches Unglück bedeuten traumatische Ereignisse im allgemeinen eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit, bringen sie die unvermittelte Begegnung des Betroffenen mit Gewalt und Tod. Durch traumatische Ereignisse ist der Mensch in extremer Weise Hilflosigkeit und Angst ausgesetzt und reagiert in der bei einer Katastrophe üblichen Weise. Dem Comprehensive Textbook of Psychiatry zufolge sind psychische Traumata immer von Gefühlen "intensiver Angst, Hilflosigkeit, Kontrollverlust und drohender Vernichtung" begleitet."





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