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Nicole hat geschrieben am So 03 Jun 2001 12:34:34 CEST
Brauche Hilfe!!!Suche adresse, wo ich einsicht in die Akten meinerFamilie bekommen kann. Über antwort würde ich mich freuen.
Admin Kommentar: www.stasiopfer.de/behoerde.html sowiehttp://www.stasiopfer.de/antrag.html .
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Lothar hat geschrieben am So 03 Jun 2001 00:38:23 CEST
Hiermit erkläre ich meine volle Unterstützung für Ihre Anliegen. Bitte senden Sie mir Aufnameunterlagen für Ihren Verein zu. Mit freundlichen Grüßen.
Admin Kommentar: Mailantwort ist unterwegs. Danke für das Interesse.
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Sepp hat geschrieben am Fr 01 Jun 2001 22:00:53 CEST
Servus! Jetzt gehts wohl doch vor oder? Der Bundesrat will nich so wie der Bundestag: Berlin (dpa/ost) - Der Bundesrat hat wegen der vom Bundestag beschlossenen Rentenerhöhung für ehemalige Stasi-Mitarbeiter den Vermittlungsausschuss angerufen. Eine Mehrheit der Länderkammer sprach sich am Freitag in Berlin dafür aus, auch die Opfer des SED- Regimes materiell besser zu stellen, und zwar zeitgleich mit den Angehörigen des ehemals «staatsnahen Bereichs». Grüße an Mario!
Admin Kommentar: Der Vermittlungssausschuss soll innerhalb weniger Wochen einen Vorschlag erarbeiten und vom Bundestag verabschieden lassen - noch vor der Sommerpause. Man kann nur hoffen, daß diese Initiative für Opfer des DDR- Diktats alle aktuellen Gesetzeslücken erfasst und bereinigt (hiezu gehören Verfolgte Schüler; Rentenanpassungen gerade für die in der ''Stalinzeit'' Verfolgten; Verbesserung der Anerkennung von Gesundheitsschäden; Anpassung der beruflichen Rehabilitation).
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Peter, jetzt auch ak hat geschrieben am Fr 01 Jun 2001 21:55:08 CEST
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,ich habe mit Bestürzung gelesen, wie Sie sich persönlich über Menschen äußerten, die damals hauptamtlich für das MfS arbeiteten. Sie erklärten in einem Presseinterview auf die Frage Ihrer persönlichen Haltung zu Ihrer Cousine, sinngemäß: "diese Menschen nicht einfach nur zu verurteilen" und" vielleicht wäre ich damals auch da reingerutscht".Mit dieser Haltung geben Sie all den Menschen Vorschub, denen nicht an der Aufarbeitung der Schattenseiten der DDR gelegen ist: den alten Seilschaften des MfS.Der Bundestag hat sich gerade für die ehemaligen Täter eingesetzt, den Opfern jedoch keinerlei Gerechtigkeit zukommen lassen.Gerne spricht man in der Politik von Zivilcourage - wenn sie jedoch geleistet wurde, hat der Mohr seine Schuldigkeit getan.So empfinde ich es, als vom MfS- Inhaftierter Mensch. Den Tätern von Damals wird es in unserer Demokratie leicht gemacht.Sie, Herr Bundeskanzler, haben sich mit Ihren Äußerungen unbewußt auf eine Seite gestellt, die beschämen sollte.Ich vermisse Ihre klare Haltung für die Menschen, die die Wende mit Ihrer Gesundheit, zumindest aber mit ihrem Mut bezahlt haben.Nehmen Sie sich auf für derartige "Randgruppen" Zeit?!!!Bitte lassen Sie nicht einen Mitarbeiter Ihres Amtes eine Standardantwort schreiben. Ich möchte an Ihr persönliches Gewissen und die historischen Fakten erinnern. Leider, denn bisher habe ich nicht erkennen können, daß Sie sich für die Betroffenen des SED- Diktats einsetzten.
Admin Kommentar: Vielen Dank für den Beitrag! Der Bundeskanzler wird die Möglichkeit haben, im Rahmen der Bemühungen des Vermittlungsausschusses des Bundestags, Farbe zu bekennen. Die Ablehnung der Anhebung der Renten für ehemalige Mitarbeiter des MfS durch den Bundesrat zeigt deutlich, daß zuvor den Betroffenen und Opfern des DDR- Diktats Hilfesleistungen zuerkannt werden müssen.
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T.C. hat geschrieben am Do 31 Mai 2001 18:37:44 CEST
Über elf Jahre nach dem Ende der DDR scheint das Schicksal der SED-Opfer nicht mehr so tief in den Köpfen verankert zu sein. Es darf einfach nicht sein, daß sich die Täter mehr Gehör verschaffen können als die Opfer.
Admin Kommentar: Es ist ein durchschaubares Spiel. Auch aus Sicht der Aktenverwalter der BSTU besteht die Gefahr, daß der Zusammenhang von Personen und Strukturen zunehmend verwischt wird. Roger Engelmann vonder ''Gauck-Behörde'' warnt vor dem „Herunterspielen des Wirkens von Personen“. Dem könne nur mit einer öffentlichen Aufarbeitung menschlicher Schuld entgegengewirkt werden. Ansonsten würden einstige Täter schnell in Versuchung geraten, „sich Opferbiographien zu schneidern“. Damit trägt jeder ersthafte Versuch der Aufarbeitung dazu bei, daß dies Verbrämung von Geschichte niemals möglich wird.
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marcus hat geschrieben am Do 31 Mai 2001 01:00:37 CEST
hi mario, lies mal wieder das schwarze brett. heute frisch: "Täter stilisieren sich zu Opfern.Wenn Täter mit darüber entscheiden dürfen, ob und in welchem Umfang Forscher Zugriff auf ihre Akten haben, werden sie bis zu einem gewissen Grad den Opfern gleichgestellt. Dies fördert eine Tendenz, die sich in der aktuellen Stasi-Debatte ohnehin schon in bedenklicher Weise abzeichnet: Täter stilisieren sich zu Opfern.Die Gefahr der Verharmlosung und Mystifizierung des DDR-Unrechts ist vor diesem Hintergrund größer denn je. Schlußstrichforderer verwischen mit ihrer Argumentation bewußt die Grenzen zwischen Diktatur und Demokratie. Durch die neue Richtlinie der BStU müssen sich die Gegner der Aufarbeitung, insbesondere die Täter von einst, in ihren Forderungen bestärkt fühlen. Sie werden die Vorgabe nutzen, um sich in der Öffentlichkeit in noch stärkerem Maße als "Betroffene" darzustellen und ihre frühere Tätigkeit schönzulügen." schöne grüzze an alle
Admin Kommentar: Das schwarze Brett der BSTU gehört zu den wenigen thematischen Foren im Internet. Auch wir lesen/ publizieren dort oft. Der zitierte Beitrag ist sehr lesenswert. Ein Lesetipp für unsere Besucher!
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Sven hat geschrieben am Di 29 Mai 2001 22:08:02 CEST
Grüße aus dem schönen aber gebeutelten Norden! Ich bin kein guter Schreiber. Ich wollte nur mal den Beitrag reinsetzen, weil der super ist****Autor hat einschlägige Stasi-Dokumente ausgewertet****Schwerin (EB). Pünktlich zur Eröffnung der Gedenkstätte im ehemaligen NS-, NKWD- und MfS-Gefängnis am Schweriner Demmlerplatz am 6. Juni 2001 erscheint beim Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Mecklenburg-Vorpommern ein Buch über die Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Schwerin. Der Autor Johannes Beleites hat dazu Unterlagen des MfS gründlich ausgewertet. So entstand eine detaillierte Geschichte des Schweriner MfS-Gefängnisses. Die einleitende Darstellung der Rechtslage sowie die Schilderung der Haftbedingungen gelten auch für andere Haftanstalten des MfS. Ein Anhang einschlägiger und bisher unveröffentlichter Dokumente erlaubt aufschlussreich Einblicke hinter die Mauern am Schweriner Demmlerplatz. Johannes Beleites: Schwerin, Demmlerplatz. Das Buch ist ab 1. Juni 2001 gegen 10 Mark zu beziehen beim Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Jägerweg 2 , 19053 Schwerin.
Admin Kommentar: Johannes Beleites hat sich fraglos einen Namen im Thema Aufarbeitung von MfS- Unrecht gemacht. Vielen Dank für den aktuellen Hinweis zur Eröffnung der Schweriner Gedenkstätte und zum neuen Buch von Johannes Beleites.
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Fritz-Rainer hat geschrieben am Di 29 Mai 2001 20:11:16 CEST
Ist Deutschland noch ein Rechtsstaat? Diese Frage ist wohl dringend zu stellen, wenn Täter vom MfS und treuen "SED-Institutionen" der ehemaligen "DDR" plötzlich wieder vollen Rentenanspruch haben, die Opfer aber leer ausgehen, durch die Rentenreform verhöhnt werden...Alle Dissidenten,Flüchtlinge und Ausreiseantragsteller, die sich nicht mit dem unmenschlichen DDR-Regime verbünden wollten, werden jetzt verlacht. Die alten Seilschaften gibt es, nach der Wende brauchte man ja Leute in den Ämtern, die "ausgebildet" waren. Nun sitzen diese Typen überall, wo sie schon früher präsent waren:Finanzamt, Kommunen, Firmen (der Kaderleiter von damals ist jetzt Personalchef). Wie ist es mit dieser Gefahr von "Links"? Es ist praktischer, auch für den BND, die rechten Täter zu beobachten.Viele Zeitungen aus den alten Bundesländern beschäftigen sich ab und zu mit Themen:Stasi, DDR usw.Zuwenig. Ja, fragt die Chemnitzer nach K.Witt, schon bedenklich, wenn "tüchtige DDR-Sportler" sich erdreisten.In den alten Bundesländern leben nun viele Opfer der "DDR-Behörden", aber viele haben noch Angst vorm langen Arm der Stasi (lassen sich zum Beispiel nicht ins Telefonbuch eintragen oder melden sich mit der Ruf-Nr.).Es müßte einen Zusammenschluß der DDR-Opfer geben, die auch eine Lobby im Bundestag haben. nur so kann der deutschen Justiz auf die Beine geholfen werden.Oder soll der Stasi-Oberst als Anerkennung für seine Verbrechen an den Menschen immer noch eine Rente von 6000 bis 8000 DM pro Monat kassieren dürfen? das Opfer als einfacher Arbeiter aber nur 1200.-DM im Monat?Es gäbe noch viel zu sagen und viel zu tun...
Admin Kommentar: Der Rechtsstaat macht sich zu Nutze was die DDR hinterlassen hat: das Schweigen zu vieler Betroffener und Opfer des MfS. Oft aus Scham, Verdrängung oder Mutlosigkeit. Denn die Last erlebten Unrechts kann durch nichts von den Schultern genommen werden. Die Amoralität, vieler unbelehrbarer damaliger Täter dagegen, schreit schon wieder laut nach ''Gerechtigkeit''. Die Politik ist aufgefordert diesem klaren Mißstand abzuhelfen. Die Frage ist: wann?
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Marie hat geschrieben am Mo 28 Mai 2001 19:51:57 CEST
ich finde solche seiten ggut ich war selbst erst in marienborn wenn ihr davon auch was sehen wollt dann schaut doch einfach unter www.marienborn.de
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Holger hat geschrieben am Mo 28 Mai 2001 13:47:20 CEST
Hallo! Seit 2001 dürfen die alten Seilschaften ja wieder unbeschwert sein weil alles verjährt ist. Wozu also noch die Gauckbehörde?!! Mein Vorschlag: Sparstrumpf für die Bürokraten in Berlin! Das Geld sollten Menschen bekommen die echt unter DDR Zeiten gelitten haben. Diese Seite würde ich auch unterstützen, lol . .
Admin Kommentar: Die Idee würde den am meisten Geschädigten (Opfer der Stalinära, teilweise Sozialhilfeempfänger) vielleicht hilfreich sein - aber keine Alternative darstellen. Die BSTU legt erstmals Zeugnisse einer diktatorischen Gesellschaft öffentlich vor. Eine unbezahlbare gesellschaftliche ''Hygiene''.
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Ernie Andresen hat geschrieben am So 27 Mai 2001 02:19:37 CEST
Diese Seiten sind fabelhaft.Keep up the good work.
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Uwe Bastian hat geschrieben am So 27 Mai 2001 00:18:19 CEST
Ich stelle meinen Diskussionstext Die Stasi lebt und wird wieder munter gemacht (Neobolschewisierung Deutschlands?) zur Debatte. Antworten bitte an meine Mail-Adresse.
Admin Kommentar: Geben Sie bitte den Link zum Diskussionstext ein; Danke.
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Sabine hat geschrieben am Sa 26 Mai 2001 15:35:05 CEST
Für Mario: Es gibt keine Freunde, die man nicht verlieren, und keine Feinde, die man sich nicht zuziehen koennte. (Winston Churchill)
Admin Kommentar: Hallo Sabine, Danke für Deinen (zweiten?) Spruch in diesem Gästebuch. Zu Deinem Sinnspruch: zum Glück gibt es immer wieder Ausnahmen. . .
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Andy hat geschrieben am Sa 26 Mai 2001 14:59:01 CEST
Hallo, die Links auf den Seiten hier sind wirklich gut. Hier ein Lesetip von mir: Mielke 1979 vor Stasi-Mitarbeitern in Cottbus: "Man muß solche jungen Tschekisten heraussuchen ..., daß man ihnen sagt, du gehst dorthin, den erschießt du dort im Feindesland ... und selbst wenn sie ihn kriegen, dann steht er vor dem Richter und sagt: Jawohl, den habe ich im Auftrag meiner proletarischen Ehre erledigt!" Aufgefundene Akten belegen das Ziel, in drei geheimen Ausbildungsstätten jährlich einhundert "Kämpfer-IM" in Halbjahreslehrgängen als Einzelkämpfer, Scharfschützen, Sprengspezialisten, im Kampftauchen, Fallschirmspringen und Funken auszubilden. Diese Killer- und Sabotageausbildung erhielt ein streng ausgewählter bundesdeutscher Personenkreis, vorzugsweise aus dem Umfeld der DKP und besonders belastbare Mitarbeiter des MfS, die nach zusätzlicher Sprachausbildung und Verhaltenstraining in die Bundesrepublik geschleust wurden. Nach einer geheimen Übersicht vom März 1985 waren bis dahin fast 3 500 Einzelkämpfer und Spezialisten zum Einsatz gegen die Bundesrepublik ausgebildet worden, von denen vor allem aus Altersgründen noch 1044 als einsetzbar galten.
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Marco hat geschrieben am Mi 23 Mai 2001 14:29:13 CEST
Was passiert eigendlich mit den Leuten die Berufsverbote in der DDR hatten ohne das ein Urteil vorlag? Werden die auch rehabilitiert? Ich wurde aus dem Studium geschmissen weil meine Schwester wegen Republikflucht einsitzen musste. So konnte ich mich erst 1991, mit mittlerweile 32 Jahren zum Studium anmelden. 9 Jahre Hilfsjobs wegen Nomenklaturkadern der SED. Aber heuzutage redet ja jeder nur noch vom MfS, schade.
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Karin hat geschrieben am Di 22 Mai 2001 19:39:26 CEST
Ich finde diese Seite prima!
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Lothar hat geschrieben am Mo 21 Mai 2001 20:58:31 CEST
Ich bin über die DDR im Web Seiten zu Ihnen gekommen und möchte meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, das hier sehr viele Informationen über das MfS zusammengetragen wurden. Leider gibt es (oder ich finde sie nicht) im Internet nicht sehr viele Angebote die sich mit der nahen Vergangenheit auseinandersetzen. Ich halte es für wichtig und sinnvoll! Vor allem der jungen Generation sollten die beiden deutschen Diktaturen eine Mahnung sein. Machen Sie bitte weiter so!
Admin Kommentar: In unserer Rubrik ''LINKS'' finden Sie einige weitere interessante Seiten zum Thema DDR, MfS und Aufarbeitung. Trotzdem müssen wir Ihnen Recht geben - die Zahl derartiger Seiten ist gering.
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Sabine hat geschrieben am Sa 19 Mai 2001 12:33:18 CEST
Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern. (Jean Cocteau). Macht weiter so!
Admin Kommentar: Die letztgenannte Kategorie macht Diktaturen erst möglich. Danke für das passende Zitat.
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Rudolf Werner hat geschrieben am Sa 19 Mai 2001 11:45:51 CEST
Kennt jemand noch Jörg Berger? Ich hatte nach der Kerner Talkshow im Internet über sein bewegtes Leben nachgelesen. 1976 bot man Fussballer und Trainer Jörg Berger an für die Stasi zu arbeiten. Obwohl er wusste, dass ein "Nein" seiner Karriere schaden würde blieb er sich selbst treu und verweigerte die Mitarbeit. Nach einer spektakulären Flucht 1979 über Jugoslawien in den Westen machte er sich auch im Westen einen guten Namen als Trainer. Vor wenigen Monaten erfuhr er, dass er auf der Todesliste der Stasi stand. Ein Anschlag mit Nervengift hat er überstanden.
Admin Kommentar: Jörg Berger gehörte zu den vom MfS zentral erfassten Personen auf der sogenannten ''Todesliste''. Sein Schicksal zeigt wie ''einfach'' man in der DDR zum absoluten Statsfeind abgestempelt und mit dem Schlimmsten rechnen mußte - auch nach einer Flucht oder Übersiedlung in die Bundesrepublik.
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Fromme Dieter hat geschrieben am Fr 18 Mai 2001 17:39:42 CEST
Hallo,endlich tut sich was auch bei den Opfern.Ich bin selbst Stasiopfer, wurde als Schüler verfolgt. Nun bin ich rehabilitiert. Seit Jahren versuche ich schon bei Organisationen mitzuarbeiten, meine Hilfe einzubringen usw. Bin an Eurem Verein interessiert, möchte gerne mitarbeiten. Ich bitte um Kontaktaufnahme.
Admin Kommentar: Vielen Dank für das Interesse. Eine persönliche Mail folgt in Kürze.
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