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Carola Lange hat geschrieben am Fr 09 Mai 2003 13:24:45 CEST
" Das angeborne Recht ist nur ein einziges. Freiheit (unabhängig von eines anderen nötigender Willkür), sofern sie mit jedes anderen Freiheit nach allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann, ist dieses einzige, ursprüngliche, jedem Menschen, Kraft seiner Menschheit, zustehende Recht. (Immanuel Kant) "Cooles Hotel, hier möchte ich auch mal Urlaub machen" – las ich im Februar 1999 im Gästebuch, welches im Eingangsbereich des ehemaligen Stasizuchthauses, der heutigen Gedenkstätte "Bautzen II", auslag. Es gab nicht nur diesen einen, sondern mehrere Einträge in ähnlichem Wortlaut, getätigt von Schülern oberer Klassenstufen, die an Wandertagen oder im Rahmen von Klassenfahrten die Gedenkstätte besuchten. Ich selbst war 1983/84 dort inhaftiert, eine kurze Zeit nur im Vergleich zu den Strafmaßen meiner Mitgefangenen und doch haben diese Monate und das dort Erlebte mein Leben geprägt, an den Folgen trage ich noch heute. Diese Worte im Gästebuch, sie rissen die Narben wieder auf, es tat weh, es tat verdammt weh das zu lesen. Doch ich kann es ihnen nicht einmal übel nehmen, denn das, was in diesem Zuchthaus geschah, welche menschlichen Tragödien sich abspielten, welches Meer an Tränen dort versiegte, dafür wird ihre Vorstellungskraft nicht ausreichen. Sie sind eine andere Generation, die zu Zeiten der Wende noch kleine Kinder waren und in ein anderes Gesellschaftssystem hineinwuchsen. Und erinnern wir uns, waren wir, die nach dem Krieg Geborenen nicht auch so? - wollten wir denn wirklich zur Jugendweihefahrt nach Buchenwald, uns ein ehemaliges Konzentrationslager ansehen? Wir lebten doch auch in einer so völlig anderen Gesellschaft, dem „real existierenden Sozialismus“, der vom Frieden geprägt war, in dem das "Volk die Macht hatte, es keine Bourgeois mehr gab, wo Freiheit und Gleichheit zählte, wo Humanität und Wahrung der Menschenrechte oberstes Prinzip war". .... als Kinder glaubten wir vielleicht noch daran. War nicht der Krieg und die dunkle Seite der deutschen Vergangenheit auch so weit von uns entfernt und ebenso unvorstellbar? Es waren Millionen, die in den Gaskammern starben, Millionen, die durch Bomben und an den Fronten ums Leben kamen. Wir, die Nachkriegsgeneration, können uns das Ausmaß dieser Grausamkeit auch nicht vorstellen. Als die ehemals Verfolgten nach Kriegsende an die Macht kamen, da hofften die Menschen auf etwas Großes, auf etwas Neues, etwas noch nie da gewesenes. Aber der Hoffnung folgte alsbald die Desillusionierung, die neuen Machthaber, sie predigten Wasser und tranken Wein, sie redeten von Demokratie und unterjochten das Volk. Sie taten mit denen, die unter ihrer Machtherrschaft die Andersdenkenden waren, nichts anderes als es Nationalsozialisten mit ihnen taten. Verfolgung, Gefangenschaft, Mord. Nur waren es keine Millionen, deren leben sie zerstörten aber ihre Brutalität war nicht minder wenig, sie sparten nur den Massenmord aus.
Ich denke es bedarf auch weiterhin einer Aufklärung über das am Volk begangene Verbrechen in der ehemaligen DDR. Wenn dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte auch mehr Eingang in den Geschichtsunterricht finden würde, es wäre vielleicht ein Weg des Verständnisses und der Verständigung, damit zusammenwächst, was zusammen gehört.
Mit Ihrer Seite leisten Sie einen wertvollen Beitrag, Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Carola Lange
Admin Kommentar: Jeder kann und sollte einen Beitrag leisten, wenn er die totalitären Schattenseiten der DDR kennenlernen musste - Zivilcourage gegen totalitären Ungeist ist das Unterpfand unserer Demokratie.
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Erwin Philippzig hat geschrieben am Do 01 Mai 2003 08:08:19 CEST
Wo sind die Stasigelder? Sollten die Stasigelder für Schadenersatz für Stasiopfer genommen werden? Ich denke ja. Mein Vorwort in meiner Webseite kann vieleicht Aufschluss geben wo diese Gelder sind.
Admin Kommentar: Eine Demokratie ist nicht in der Lage die Hinterlassenschaften einer Diktatur "ordnungsgemäß" zu verwalten. Zweifellos hat es von der SED und vom MfS sanktionierte Verschiebungen größter Geldbeträge vor der Währungsunion gegeben. Nutzniesser der schwerlich benennbaren Geldsummen sind nach wie vor Eliten der aus den Reihen der Tschekisten, der Armee, des Staatsapparates und der SED (strukturell auch der PDS). Mit rechtsstaatlichen Mitteln ist dem nicht mehr beizukommen: Verschleierung und Verjährung haben ein Übriges dazu getan.
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Frank hat geschrieben am Mi 30 Apr 2003 22:33:35 CEST
Die alten Genossen wissen wie sie an den Speck kommen, das sollten die ehemaligen politischen Häftlinge der DDR lesen:
"Für unseren weiteren Kampf ergeben sich aus der politischen Führungskonzeption des ISOR-Vorstandes vielfältige Anforderungen und Aufgaben, die uns alle herausfordern und eine breite Mitwirkung der Mitglieder sowie eine noch engere Zusammenarbeit mit anderen betroffenen Vereinen und Verbänden im Territorium erfordern.
Bisher konnten wir auf die reichen Erfahrungen eines leidenschaftlichen Kämpfers gegen Rentenungerechtigkeit und Rentenstrafrecht bauen. Leider hat der Tod unseren Fortsetzung auf Seite 4 Freund Wolfgang Scheinpflug, den Mitgründer und langjährigen Vorsitzenden der TIG Berlin-Hohenschönhausen, aus unseren Reihen gerissen. Die aktive Arbeit in der TIG war für ihn von der ersten Stunde der Gründung der TIG bis zu seiner letzten Stunde Herzensbedürfnis und ein wichtiger Teil seines Lebens. Sinne, eine vorrangige Aufgabe in der Mobilisierung unserer Mitglieder, sich in persönlichen Petitionen an den Petitionsausschuss des Bundestages und des Abgeordnetenhauses von Berlin sowie mit zahlreichen Schreiben an Politiker zu wenden. Damit kann der politische Druck erhöht und die Bundesratsinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu Rentenfragen wirksam unterstützt werden. Hierbei ist vor allem die direkte Hilfe und Unterstützung durch unsere Vorstandsmitglieder und die 69 Betreuer gefragt. Einige Freunde können diese Aufgabe vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Wir danken Ihnen allen herzlich für ihre langjährige und gewissenhafte Arbeit.
Der Vorstand der TIG sieht, auch in seinem Sinne, eine vorrangige Aufgabe in der Mobilisierung unserer Mitglieder, sich in persönlichen Petitionen an den Petitionsausschuss des Bundestages und des Abgeordnetenhauses von Berlin sowie mit zahlreichen Schreiben an Politiker zu wenden. Damit kann der politische Druck erhöht und die Bundesratsinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu Rentenfragen wirksam unterstützt werden. Hierbei ist vor allem die direkte Hilfe und Unterstützung durch unsere Vorstandsmitglieder und die 69 Betreuer gefragt. Einige Freunde können diese Aufgabe vor aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Wir danken Ihnen allen herzlich für ihre langjährige und gewissenhafte Arbeit"
(Zitat aus URL entnommen)
Admin Kommentar: Der ISOR "Sozialverein" ist ein Beispiel für den niederen Korpsgeist vieler ehemaliger Genossen der bewaffneten Organe. Als Hüter alter ideologischer Glaubensbekenntnisse agitieren sie gegen diesen Staat, verglorifizieren die DDR weiter als Land mit "antifaschistischem Schutzwall". Doch auch diesen "Genossen" geht es erst um das Fressen, dann um die (Schein)Moral. Schliesslich versuchen sie ihre exorbitanten Vergünstigungen der DDR auch noch in der Bundesrepublik zu bekommen. Die einstigen Nomenklaturkader, Günstlinge, Mittäter und systemtragenden Genossen nutzen die Demokratie für ihre "Rechte", die aus Unrecht geboren sind.
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Ricky hat geschrieben am Mi 30 Apr 2003 13:03:25 CEST
Ihr seit sowas von Scheissfaschos!
Admin Kommentar: Kritik an der totalitären Ideologie DDR, die sich selbst stolz Diktatur nannte, mit faschistoiden Grundhaltungen zu verwechseln, dürfte nur sehr einfachen Gemütern entspringen. Gerade ehemalige politische Häftlinge der DDR (Ausnahmen bestätigen die Regel)wissen aus eigener, leidvoller Erfahrung, was es bedeutet in einer totalitären und repressiven Gesellschaft gelebt zu haben, mahnen eindringlich. Ob Linksextremistisch oder Rechtsradikal/ neofaschistisch: gegen totalitäre Ideologien sollte sich jeder engagieren. Ihre Unsachlichkeit ist hier fehl am Platze. Sie sollten sich die Mühe machen den Kontext unserer website besser zu verstehen, statt Vorurteilen zu erliegen.
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TeamStasiopfer hat geschrieben am Di 29 Apr 2003 23:24:36 CEST
IN EIGENER SACHE: Periodische Versuche unseriöse Beiträge in unserem Gästebuch oder Forum zu plazieren, bleiben zwecklos. Dies sei auch denen versichert, die sich mit pseudosachlichen Testeinträgen versuchen.
Admin Kommentar: Wir löschen automatisch jeden Störversuch - im Interesse unserer Leser.
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Jan Blasczok hat geschrieben am Di 29 Apr 2003 21:40:31 CEST
Sehr geehrte Forum-Betreiber,
leider ist mein Name noch nicht korrekt: Auf den privaten Seiten steht noch Jan Blesczok korrekt wäre: Jan Blasczok
Vielen Dank Berlin,den 29.04.03
Admin Kommentar: Wir haben die Korrektur des Schreibfehlers bereits vor einiger Zeit vorgenommen. Bitte löschen Sie den temporären Speicher Ihres Internetbrowsers, dann erhalten Sie die aktualisierte - korrekte - Datenangabe angezeigt.
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Monika Ehrentraut hat geschrieben am Mo 28 Apr 2003 21:04:47 CEST
Hallo, liebe Historiker, historisch Interessierte und Betroffene, um die Identität mehrerer Personen aufzuklären, suche ich nach Gesprächspartnern, die viel über Cottbus in der Nachkriegszeit wissen. Anfang 1946 hatte der Antifa-Ausschuss unter einem Herrn Thomas, gemeinsam mit dem KPD-Standesbeamten Beckert und dem Alterspräsidenten der Stadtverordnetenversammlung, Pfarrer Buchholtz (CDU) mehrere,mütterlicherseits miteinander verwandte Kinder einer sehr bekannten Familie zu einzelnen Ost-Flüchtlingskinder erklärt. Die Kinder waren nach dem Tod der Mütter im Februar 1945 mit Besitz und Papieren an einen kleinen Personenkreis in Cottbus aufgeteilt worden, ohne dass sie behördlich registriert wurden. Bis zum heutigen Tag beharrt Cottbus auf dieser Lüge, die Kinder seien alle nicht identifizierbare und nie gesuchte Personen. Suchergbnisse werden nicht akzeptiert, Einsicht in Unterlagen verweigert. Die Standesamtsaufsicht erlaubt sich die ungeheuerliche Verleumdung, dass die Suchenden ihres Wissens nach Inzestprodukte sind, die niemand haben wollte. Diese Behauptung wird an Ämter und Personen weitergereicht, die im Auftrag der Suchenden in Cottbus nachfragen. Wer kennt Cottbus und den seltsamen Umgang dieser Stadt mit der Vergangenheit? Mit freundlichen Grüßen Monika Ehrentraut
Admin Kommentar: Bei Interesse (wir arbeiten seriös: Ihre Zustimmung per Mail vorausgesetzt) veröffentlichen wir Ihre Anfrage auf unserer viel frequentierten Suchseite: http://www.stasiopfer.de/funktion.html
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Charlotte Z. hat geschrieben am Mo 28 Apr 2003 17:50:51 CEST
Im vorigen Jahr starb mein Opa, Fritz Köhler, der von den Sowjets 6 Jahre eingesperrt wurde, weil er sich für eine bedingunglose Vereinigung der vier Nachkriegssektoren eingesetzt hatte. Er hat die Teilung seiner Heimat nie verwunden. In Hamburg geboren und durch den Krieg nach Mecklenburg verschlagen, litt er unter der Nachkriegsteilung. Das die Verbrechen der Sowjetunion und der DDR gegen die Menschenrechte so unzureichend dargestellt werden, das finde ich daher bedenklich. Wie soll die Jugend aus der Geschichte lernen und es einmal besser machen, wenn sie nicht weiß was unter totalitärer kommunistischer Herrschaft an Unrecht geschah? Damit möchte ich eine Bitte an die Betreiber dieser Informationsseite richten. Bitte vergessen Sie nicht über das stalinistische Unrecht nach dem Krieg zu berichten. Auch über den 17. Juni 1953 sollte der Leser mehr auf Ihren Seiten nachlesen können. Herzliche Grüße sendet Ihnen Charlotte Z.
Admin Kommentar: Sie haben Recht: auf unseren Seiten dominieren Informationen über das MfS. Auf die enormen menschenverachtenden politischen Massenverhaftungen zwischen 1945 und 1949 in der SBZ informieren Sie bei Interesse einige lesenswerte websites, auf die wir in unserer Rubrik "Links" hinweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir mehr auf die Opfer der totalitären Nachkriegsjahre in der SBZ eingehen. Wenn auch Sie dazu authentisches Material zur Verfügung stellen möchten, können Sie uns per Mail erreichen.
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Storbeck, Eva-Maria hat geschrieben am Do 24 Apr 2003 22:37:12 CEST
Es lebe Wilhelm Busch!
" Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der."
Admin Kommentar: Gibt es einen Grund für Ihren lyrischen "Ausflug" in unserem Gästebuch?
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Clint Allred hat geschrieben am Di 22 Apr 2003 19:25:47 CEST
Also, ich bin kein Opfer, aber ich finde dieses Thema sehr interessant. Ich bin Student in Amerika und schreibe zur Zeit eine Arbeit ueber die Stasi. Die Arbeit handelt hauptsaechlich davon, wie die Stasi ihren Betrug gegen die BRD und die USA fuehrte. Es ist kaum vorzustellen, dass Menschen solches Unsinn treiben koennen.
Admin Kommentar: Publizieren Sie Ihre Ergebnisse?
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Teistler hat geschrieben am Mo 21 Apr 2003 11:50:00 CEST
Als ehemaliges Opfer(4 Jahr)möchte ich mal Euch fragen,ob jemand versucht hat seinen Vernehmer zu sprechen? Heer Grigutsch lebt noch in Dresden,ich habe auch keine Hassgefühle mehr. Desweiteren habe ich mit Empörung das Urteil im Fall Gartenschläger vernommen,ich kenne ihn von Brandenburg er hat genau 10 Jahre abgeschruppt.
Admin Kommentar: Nach den uns vorliegenden Erfahrungsberichten ist es überwiegend zwecklos mit den ehemaligen Verhöroffizieren Verbindung aufzunehmen. Ein individuelles Schuldbewußtsein ist in der Regel nicht vorhanden. Viele ehemalige Tschekisten verdrängen professionell ihre Mitverantwortung an der massenweisen repressiven Bearbeitung hunderttausender politscher Häftlinge der DDR. In mehreren uns aktuell bekannten Fällen machten ehemalige politische Häftlinge die Erfahrung, das ihre Peiniger keinen Hehl an ihrer damaligen=jetzigen Gesinnung machen.
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GeHa hat geschrieben am Fr 18 Apr 2003 13:40:33 CEST
zu eintrag 1220. können sie mir mal bitte erläutern, was sie unter "freiwillig" verstehen? ich würde nicht behaupten, dass der grundwehrdienst in der ddr eine freiwillige verpflichtung war. ich jedenfalls bin genauso zum gwd eingezogen worden wie jeder andere wehrpflichtige und habe erst mit dem gestellungsbefehl erfahren wohin ich eingezogen werde. das eine überprüfung durch die stasi erfolgte habe ich erst mit akteneinsicht bei der bstu erfahren, die ich genau aus diesem grund angestrebt hatte, weil ich mir nicht erklären konnte, warum ich zum grenzdienst gezogen wurde und auch meinte, dass dazu nur linientreue eingesetzt wurden. denn neben regelmässigen "westpaketen" bekamen meine eltern (also auch ich) auch gelegentlich (alle paar jahre) besuch von "drüben". das geht allerdings nicht aus meiner akte hervor. gibt es eigentlich auch die möglichkeit die akten die bei der nva angelegt wurden einzusehen? oder sind diese sogar teil des bstu?
Admin Kommentar: Vielleicht begreifen Sie erst beim zweiten Mal: zur Musterung vorgeladene Jugendliche wurden oft gefragt ob sie statt NVA den Dienst an der Grenze antreten würden. Wer seine Bereitschaft dazu mündlich signalisierte wurde abschliessend vom MfS geprüft. Bei Bedarf erfolgte dann die Einziehung dieser Freiwilligen zum Dienst im Grenzregime. Zwangsverpflichtungen zum Grenzdienst hat es nie gegeben - schliesslich wollte das MfS keine potentiellen Fluchtkandidaten in den Reihen der Grenzer.
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constanze hat geschrieben am Do 17 Apr 2003 23:07:53 CEST
suche menschen, die erfahrungen mit dem d-heim toglatti straße (?) dresden und dem d-heim in d-reick machten. über mails alles weitere. bin journalistin. danke für eure bemühungen.
Admin Kommentar: Viel Erfolg!
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Franz- Friedrich Wel hat geschrieben am Do 17 Apr 2003 19:30:45 CEST
Bensberg den 17. April 2003-04-17
Verehrte Leser, Der Webmaster des Stasiopfer Gästebuch bittet in seinem Kommentar zum Beitrag 1219. vom 12. April 2003 23:02
„Für weitere Informationen zur VOS bitten wir unsere Leser ausschliesslich unter: http://www.adiuvando.de/lesen.pl?uid=12336 oder: http://www.geocities.com/vosinfo nachzulesen.“
Dem bitte ich nachzukommen und die nachfolgende Information hierzu, in meiner FFW Gästeliste einzusehen.
Wie folgt:
Franz- Friedrich Welter http://www.adiuvando.de/lesen.pl?uid=12336 17.4.2003 / 18:19:21
Bensberg den 17. April 2003
Ohne weitere Umwege können Sie noch schneller ins FFW Gästebuch und das der VOS gelangen um Informationen einzusehen.
Wie folgt:
http://www.geocities.com/vosinfo
darin aufgegliedert:
VOS-FORUM (unzensiert)
VOS-FORUM (zensiert)
OFFIZIELLE SEITE DER VOS
die sich hier unterscheidenden Titel sind ein gelungener Einfall, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Sicherlich stimmen Sie mit mir überein, wenn ich mir wünsche, hoffentlich sprechen wir bald wieder mit nur einer Stimme.
(FFW)
Admin Kommentar: Interessierte können unter: http://www.geocities.com/vosinfo beide Foren der VOS erreichen.
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forletsky mo hat geschrieben am Mi 16 Apr 2003 13:11:40 CEST
Ernst Jandl schrieb: manche meinen/lechts und rinks/kann man nicht/velwechsern/werch ein illtum!
Na, wozu gehört Ihr?
Admin Kommentar: Ideologische Extreme - egal welcher Denkart - suchen Sie auf unserer website vergebens.
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Angela Kowalczyk "Ch hat geschrieben am Di 15 Apr 2003 16:17:19 CEST
Hallo! Ich bin die Autorin der Bücher "Punk in Pankow", "Negativ und Dekadent" und "Auch Dich werden wir in den Griff bekommen..." ich werde auch weitere schreiben. Als Nächstes kommt ein Buch über MfS KNast und Medizinische Versorgung. Freue mich über Meldung von anderen Betroffenen dazu. Es ärgert mich immer wieder wie oft gegeneinander agiert wird, DAS ist der Grund weshalb ich mich etwas aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe. Wenn einer damit ein Problem hat, das ich mal Punk war (?) finde ich es mehr als nur traurig! Wichtiger wäre etwas für UNS ALLE durchzusetzen ....
In diesem Sinne! Angela K "China"
Admin Kommentar: Sie haben vollkommen Recht, leider gibt es immer wieder Einzelne, die sich auf Kosten des Ansehens der politisch Verfolgten der DDR mit unsachlichen und unseriösen Aktivitäten bemerkbar machen wollen. Zu den Betroffenen der SED-Diktatur gehören nicht nur ehemalige politische Häftlinge, sondern ebenso alle Menschen der DDR die systembedingten Repressionen ausgesetzt waren. Die individuellen Unterschiede der politischen Verfolgung bestätigen nur eines: die totalitären Strukturen der DDR. Sich aus der Öffentlichkeit zurück zu ziehen ist der falsche Weg - es gibt noch immer zu wenige seriöse und engagierte Betroffene des DDR-Unrechts, die als Zeitzeugen vor totalitären Strukturen warnen. Wenn Sie eigene Texte und Ausschnitte aus Ihren Stasiakten online stellen wollen sind wir gerne behilflich. Dieses Hilfsangebot gilt auch für alle anderen - seriösen - Leser unserer website.
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Steve hat geschrieben am Di 15 Apr 2003 01:56:58 CEST
Open Call – Offener Aufruf zur Mitwirkung! An alle Künstler und Experten auf dem Gebiet Verschwörungstheorie: KOOK sucht Eure Mitarbeit. An drei Abenden veranstalten wir unter der Leitung von Howard Katz ein Festival der Verschwörungstheorien im Theater am Halleschen Ufer (30.5.-1.6 2003). Achtung! Diese Aufführungen haben nichts mit der Realität zu tun. Alle Charaktere sind fiktiv, alle Namen werden geändert, kein Teilnehmer hat Repressionen zu befürchten. Wir garantieren Vertraulichkeit! Theater am Halleschen Ufer, 30.05.,31.05.,01.06.
Admin Kommentar: Verschwörungsgläubigen Lesern können wir Ihr Angebot empfehlen - wir beschränken uns weiterhin auf Fakten über die geheimen Machenschaften des MfS.
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GeHa hat geschrieben am So 13 Apr 2003 15:49:05 CEST
eigentlich wollte ich ganz was anderes schreiben, aber nachdem ich den beitrag von Hartmut L. (1143) gelesen habe, möchte ich mich erst dazu äussern. in dem beitrag geht es um die angehörigen der grenztruppen und ihre motivationen genau dort, an der grenze, du dienen. leider wird in dem beitrag, wie leider all zu oft, pauschaliert. auch ich war angehöriger der grenztruppen und zwar nicht, weil ich ein karrierist des real existierenden sozialismus war, sondern weil ich im rahmen des gesetzlichen grundwehrdienstes zwangsverpflichtet wurde. warum ich ausgerechnet zu den grenztruppen eingezogen wurde ist mir bis heute unklar und ein rätsel, welches mich sehr beschäftigt. meine stasiakte gibt dazu auch nicht viel her. jedenfalls sind einschätzungen wie: "Gesellschaftliche Aktivitäten waren beim Ermittelten zu keinem Zeitpunkt zu verzeichnen. (...) Interesse am aktuellen und politischen Geschehen wird bei ihm nicht sichtbar. Er führte bisher aber auch keine Diskussionen, die auf eine Haltung gegen unseren Staat schliessen lassen.", nicht unbedingt förderlich für eine sozialistische karriere. ich war eher der typisch angepasste ddr-bürger, der seine meinungen, wenn überhaupt, nicht zu laut sagte. ich bin mir bis heute nicht klar, ob das nun ein fehler war oder einfach überlebensstrategie. immerhin habe ich es geschafft bereits nach 4 1/2 monaten schon wieder aus dem dienst entlassen und nach hause geschickt zu werden. das ging aber auch nur deshalb, da ich meinen dienst gerade in der wendezeit ableisten musste und wer damals im hintergrund die eigentlichen fäden zog, damit mir dieses meisterstück gelang, weiss ich ebenfalls bis heute nicht. meine unterlagen geben dazu bisher leider nichts her. aber jedenfalls doch soviel, dass die stasi längst nicht alles wusste, auch nicht wenn es den grenzdienst betraf. nichts liegt mir ferner als irgendwas zu beschönigen oder gar das system zu rechtfertigen, aber längst nicht alle posten und positionen stellen das dar, was es vermeintlich zu sein scheint. bei so wichtigen und auch aussergewöhnlichen vorgängen wie der aufarbeitung von unrecht, gerade auch staatsunrecht, kommt es sehr darauf an, nicht zu pauschalieren, nicht den hass und das blut sprechen zu lassen, sondern den verstand zu benutzen und im einzelnen aufzuklären und zu urteilen. macht man es anders, stellt man sich nur auf eine stufe mit denen über die man aufklären will - wer nicht für uns ist, ist gegen uns. und genau dann gibt man dem unrecht wieder eine chance und es wird sich wiederholen was war und man eigentlich bekämpft, keiner hat etwas gelernt und jegliches opfer war umsonst. bitte objektiv bleiben und jedem die möglichkeit geben, sich selbst (s)eine meinung zu bilden. danke.
Admin Kommentar: Der Dienst bei den Grenztruppen der DDR war freiwillig. Zwangsverpflichtungen zum Grenzdienst gab es nicht - im Gegenteil, zum Dienst wurden nur besonders überprüfte (Grundvoraussetzung: keinerlei "Westkontakte" in der Familie; keine bekannte negative Haltung zur DDR)Personen zugelassen. Bereits bei der Musterung wurden Kandidaten für den Grenzdienst angesprochen. Wer zur Musterung seine Bereitschaft zum Grenzdienst erklärte, konnte nach weiteren Überprüfungen mit dem Einsatz in den Grenztruppen rechnen. Wenn Sie die Möglichkeit hatten Ihren Armeedienst vorfristig, nach nur 4 1/2 Monaten, zu beenden, dann dürfte dafür ausschliesslich der Wegfall der Mauer als Grund gelten.
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Franz- Friedrich Wel hat geschrieben am Sa 12 Apr 2003 23:02:32 CEST
Bensberg den 12. 04. 2003
Ergänzun zu 2009 Eintrag:
Bensberg den 09. 04. 2003 > Verehrte Leser, > ich werde auch weiterhin berechtigte Kritik üben! > Seitens der Bundesgeschäftsstelle findet man im VOS Gästebuch: > VOS-Bundesvorstand http://www.vos-fg.de 5.4.2003 / 12:54:44 > Daraus folgenden Ausschnitt: > „Eine Entscheidung des Amtsgerichts Charlottenburg mit Schreiben vom 13.03.2003, in dem die außerordentliche Generalversammlung der VOS vom 01. Februar für rechts- und satzungswidrig erklärt sein soll, ist dem Bundesvorstand nicht bekannt. Eine schriftliche Anfrage beim Amtsgericht mit Verweis auf die Informationsquelle ist sofort getätigt worden. Der angemeldete Eintrag ins Vereinsregister wird momentan ganz normal bearbeitet.
Sobald der Vereinsregistereintrag erfolgt ist, werden wir die Information hier abstellen.“ > Hierzu erfolgte bislang keine weitere Mitteilung. > Wohl aber erfolgte eine Stellungnahme zum Schreiben des Amtsgericht vom 12. und 17. 03. 03 in der Vereinsregistersache VOS, mit Datum vom 21. März 2003 > Daraus ist erkennbar, die Sache ist noch nicht gelaufen. Da täuscht auch kein noch so schönes Foto auf der Titelseite unserer FG – hinweg. > Auch wenn man meine Beiträge stets kurzfristig aus dem VOS Gästebuch löscht und damit der vielbeschworenen Meinungsfreiheit einen schlechten Dienst erweist, werde ich nicht müde, an die Vernunft zu appellieren. > Vorsorglich aber finden Sie diesen Beitrag aber auch unter: http://www.adiuvando.de/lesen.pl?uid=12336 > Mit freundlichen Grüßen Franz- Friedrich Welter
Admin Kommentar: Für weitere Informationen zur VOS bitten wir unsere Leser ausschliesslich unter: http://www.adiuvando.de/lesen.pl?uid=12336 oder: http://www.geocities.com/vosinfo nachzulesen.
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Jan Blasczok hat geschrieben am Fr 11 Apr 2003 11:48:11 CEST
Bitte korrigieren sie meinen Namen in der Rubrik Links-private Seiten. Dort steht Jan Blesczok korrekt ist : Jan Blasczok Vielen Dank und weiter so mit Ihrer sehr umfassenden Wissensbasis zum Thema DDR.
Jan Blasczok Berlin, den 10.04.03
Admin Kommentar: Danke für die Kritik - wir haben den Schreibfehler bereits behoben.
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