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Wieland Vogel hat geschrieben am Fr 23 Mär 2007 00:31:04 CET

Meine Meinung ist, alle ehemaligen politischen Inhaftierten müssten eine"Opferpension" bekommen. Was soll diese Bedürftigkeitsklausel überhaupt. Gibt es bei den Stasitätern auch eine solche Klausel,ich glaube bestimmt nicht. Viele davon sind wieder im gehobenen Dienst anzutreffen und suchen erneut nach Opfern. Man sollte zur Opferrente eine Verfassungsklage einreichen.

Admin Kommentar: Dies fordert auch die öffentliche Petition bei der Sie als Petent - bis zum 28.03.2007 - mitunterzeichnen können, siehe: 
 
www.itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=381

 
Karin Weber hat geschrieben am Mi 21 Mär 2007 18:12:00 CET

Die Anklageschrift wurde dem U-Häftling wenige Tage vor der Verhandlung auf sehr begrenzte Zeit zur Einsicht gegeben. Zu diesem Zweck wurde man in eine Einzelzelle geschlossen und durfte sich Notizen machen. Diese mussten aber sehr schnell danach wieder abgegeben werden und durften also nicht mit in die Verhandlung genommen werden. Diese Aktion sollte den Anschein einer rechtlichen Handlung erwecken.

Admin Kommentar: Eine eigene Abschrift der Anklage oder des Urteils durfte nicht gefertigt werden. Die Notizen beim Lesen der Schriftsätze des Gerichtes durften nur zur Verhandlung benutzt werden. Man bekam diese wenigen Stichpunkte die erlaubt wurden weder mit auf die Zelle, noch durfte man nach der Urteilsverkündung den Zettel behalten.  
 
Auch der Anwalt durfte keine Aufzeichnungen machen die Dritten zugänglich werden konnten. Ohnehin waren die für politische Verfahren zuständigen Rechtsanwälte erst dann berechtigt den Gefangenen zu sprechen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen waren.  
 
Eine unabhängige Justiz und die Achtung der Menschenrechte gab es für politische Häftlinge nicht. Die Anklageschriften richteten sich überwiegend auf die Schriftsätze der Stasiverhöre. Auch nicht unterschriebene Verhörunterlagen wurden von den speziellen Gerichtskammern als Beweise gegen die Gefangenen benutzt.

 
Catharina hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:29:33 CET

Herr/Frau Philip, 
 
das Vorenthalten des Urteils eines Gerichtes ist m.E. ein weiterer Verstoß gegen gültiges Gesetz und ich denke sehr wohl, dass alle anderen Verurteilten ihr ausgefertigtes Urteil ausgehändigt bekamen. Was ein solches persönliches Dokument in den Unterlagen der Stasi zu suchen hatte, worin sich diese Archivierung dort begründet ist nebulös, wie so viele Untaten der Stasi. 
 
Nach Grenzöffnung war es mir ein vorrangiges Anliegen zu jenem Gericht zu gehen, mein Urteil vor Ort des Geschehens anzufordern. Die langjährige Juztisangestellte war sichtlich irritiert über mein Anliegen und nahm mein Begehr nur unwillig auf zur Bearbeitung. 
Und das Gericht brachte es fertig, mir eine Ausfertigung aus einer Zeit vor ca. 15 Jahren zuvor zuzustellen.  
 
Empören ist die eine Sache. Aktiv werden etwas, was jeder tun kann. Und eben darum - um nach eigenem Ermessen aktiv handeln zu können, sind ja wohl viele den strapaziösen Weg von Ost nach West gegangen.  
Stimmts?

Admin Kommentar: Die DDR gab bei politischen Verurteilungen keine Anklageschrift und kein Urteil an den Verurteilten. Man fürchtete das derartige Informationen, als Beweis der massiven Menschenrechtsverletzungen des DDR-Regimes, international publik würden.  
 
Auch Familienangehörige durften während der Untersuchungshaftzeit und während der Strafhaft bei den wenigen Besuchsterminen niemals über die Haftgründe und Haftbedingungen informiert werden. Dies führte oftmals zum sofortigen Abbruch des sogenannten "Sprechers".

 
Buchta / Herden hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:26:42 CET

Auch in unserem Fall hatten wir zunächst nichts in den Händen. Aber wie schon gesagt, da gibt es eine Stasiakte und da gibt es das Bundesarchiv Berlin, mit der zentralen Gefangenenkartei. Natürlich macht es mitunter einige Mühe sich da zurecht zufinden und es braucht vor allem Zeit.  
 
Elke Herden 
Manfred Buchta 
 
Jena

Admin Kommentar: Zusätzlich gibt es die Akten der Aufnahmelager, z.B. in Giessen. Dort sind alle Aufnahmegespräche und die Straf- und Urteilsgründe festgehalten. Bei Ausreiseantragstellern sind oftmals auch die Akten des Ministerium des Inneren, Abteilung Inneres, erhalten geblieben.
 
Karin Weber hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:26:04 CET

Es ist richtig, dass wir damals kein Urteil ausgehändigt bekamen, doch wer sich die Mühe macht, in seine Stasiakte Einblick zu nehmen, wird es darin finden und in Kopie ausgehändigt bekommen. Es gibt auch noch andere Wege, doch die zu beschreiben, wäre zu ausufernd. Es verwundert mich nur, dass es 17 Jahre danach immer noch Leute gibt, die sich erst heute darum bemühen.

Admin Kommentar: Danke für den korrekten Hinweis.
 
G.Philipp hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:15:15 CET

Jeder politische Häftling hatte kein Urteil zu bekommen ( z.B. Staatsverleumdung oder Republikflucht (Vorbereitung zur Republikflucht ) waren ohne Urteil. 
“ Jeder politische Häftling hatte kein Urteil zu bekommen ( z.B. Staatsverleumdung oder Republikflucht (Vorbereitung zur Republikflucht ) waren ohne Urteil. 
 
Das ist nicht Wahr, ich habe alle Urteile in meiner Stasiakte vorgefunden. 
Wenn Sie eine Stasiakte haben schauen Sie mal rein da muss es ein Urteil geben. 
Gruß Gisela

Admin Kommentar: Anklageschriften und Urteile für politische Straftaten wurden den Betroffenen nicht ausgehändigt. Haftbefehle, Anklageschriften und Urteile sind in allen erhalten gebliebenen Stasiakten aufzufinden und werden an die ehemaligen politischen Häftlinge, bei Antragstellung auf Stasiakten-Einsicht herausgegeben.
 
R.Buchwald hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:18:44 CET

Warum überhaupt Fristen für das SED Unrechtbereinigungsgesetz????????? 
 
Jeder politische Häftling hatte kein Urteil zu bekommen ( z.B. Staatsverleumdung oder Republikflucht (Vorbereitung zur Republikflucht ) waren ohne Urteil. 
Wie soll also jemand dann beweisen, dass er deswegen inhaftiert war und wie viel Zeit beansprucht er dann um den Antrag zu stellen? 
Da ist es doch, für die Herren der Staatssicherheit einfacher gewesen, sie haben nur den Bundesgerichtshof angerufen ( weil guten Rechtsbeistand) und schon hatten sie ihr Recht. 
Daraus resultierend können sie auch für ihre Verfolgten Fristen setzen und haben keine Skrupel sie so schnell wie möglich, wieder in ihren Schranken verwiesen zu haben.

Admin Kommentar: Eine Entfristung des 3.SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes wird vom Dachverband UOKG gefordert.  
 
Sämtliche Gerichtsurteile der SBZ/ DDR-Diktatur sind archiviert. Ob nun über kriminelle Straftäter oder politische Häftlinge - in allen Fällen blieben die Unterlagen erhalten.

 
Helga Fuchs hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:08:20 CET

Ich bin jetzt 72, die Stasi hat mir viel angetan, sie sollte nie in Vergessenheit geraten.  
"Ich mußte" erkenne ich nicht an, weiß einige Beispiele, die es ablehnten. Jeder will "keinem geschadet haben", woher kamen dann die vielen "Häftlinge?? Schämen müßte sich jeder einzelne dafür! Aber die PDS fängt ja viele auf! Es war ein schreckliches Diktaturregime! Wir sind froh, glücklich und dankbar, die "Einheit" noch erlebt haben zu dürfen. 
 


Admin Kommentar: Zeitzeugenberichte der Kriegsgeneration, der stalinistischen Verfolgung, sind wichtig für die Aufarbeitung. Sie können gerne einen Erlebnisbericht verfassen - wir veröffentlichen authentisches und aussagefähiges Material kostenfrei.
 
Guardini hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:11:07 CET

Es war einmal die STASI, so endet fast jedes Maerchen. Die STASI aber arbeitet nun in allen westlichen Institutionen. 
Ich selbst bin Opfer eines Stasi Majors, welcher seit 1994 bei einer bayrischen Behoerde taetig ist. Er lockte mit Luegen und falschen Anschuldigungen eine Familie in den Abgrund. 
Bin ich also auch ein Opfer in Ihren Augen??? 
Martin Guardini

Admin Kommentar: Wenn Sie eine rechtsverbindliche Bestätigung über die MfS-Tätigkeit des bayrischen beamten haben, dann können Sie u.a. eine Dienstaufsichtsbeschwerden aufgeben und um die amtliche Überprüfung auf Stasimitarbeit bitten. Auch die regionale Presse hilft oftmals bei der Recherche und Information zu schuldbelasteten Stasitätern.
 
Catharina hat geschrieben am Di 20 Mär 2007 02:34:30 CET

Hallo Freund, Herr/Frau Teistler, 
 
wenn Sie hinüber wechseln zum"Diskussionsforum" finden Sie eine Petition im Bundestag als URL, den Sie via Doppelklick öffnen können, lesen können und so Sie mögen, sich beteiligen können.  
Sehen Sie doch mal hin, bitte. 
 
Gruß

Admin Kommentar: Die Petition für eine Verbesserung der "Opferpension" wird am 28.03.2007 beendet und dann vom Bundestag bearbeitet. Die URL für Interessenten die noch mitzeichnen möchten: 
 
itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=381

 
teistler hat geschrieben am Do 15 Mär 2007 03:37:42 CET

Hallo Freunde! 
Mit der Stasiopferrente war ja eine Lesung im Bundestag da das Thema im Westen garnicht"behandelt"wird bin ich garnicht im Bilde.Ist das schon Gesetz? Wer bekommt nun was? Gebt mir mal einen Tipp von der Sitzung im Bundestag, kann man das Protokoll runterladen oder muß man es sich schicken lassen? 
Ich will das alle Opfer bei den Abgeordneten die bei den Gesetz dabei waren vorstellig werden.Ich sehe es nicht ein wenn Stasivernehmer Ihre Forderungen in Karlsruhe durchsetzen und Recht bekommen und wir als Opfer leer ausgehen bis auf Ausnahmen.Denkt immer daran die Mehrzahl hat die Rübe hingehalten für ein besseres Deutschland.Für Afghanistan ist Geld da, für unsere Leute ?

Admin Kommentar: Sie finden fundierte Informationen über das 3. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz in unserem Forum oder bspw. über Google und Schlagworte wie "Opferpension".
 
Truppenübungsplatz L hat geschrieben am Mi 14 Mär 2007 16:29:41 CET

Hallo, suche Informationen über die unlauteren Machenschaften bei Grundstücksenteignungen um den Truppenübungsplatz Lehnin südlich von Potsdam/Berlin. Wo gibt es darüber geheime Unterlagen aus denen hervorgeht, warum und mit welchen Zielen vor allem Westbürger um Ihre Grundstücke gebracht wurden. Vorgeschoben wurde immer eine militärische Nutzung für die NVA, stattdessen wurde von Honecker persönlich und anderen Verbrechern der DDR ( Stechbarth etc. ) eine offene Jagd dort betrieben. Wer weiss wo solche Unterlagen gelagert sein können , Danke für allen Betrogenen

Admin Kommentar: Ein Forschungsauftrag bei der BSTU könnte Ihr Anliegen erleichtern oder evtl. klären. Lassen Sie sich bei der BSTU beraten: 
 
www.bstu.de

 
dieter taffelt hat geschrieben am Mo 12 Mär 2007 21:16:20 CET

An Achim:Eintrag vom 9.März-:Gehe in Deinen Ort zum Flüchtlingsamt und beantrage dort Deine Haftentschädigung.Ich hatte im Jahre 2001,für 1 Jahr 7.800 DM bekommen. Sie zahlten für 13Monate pro Tag 20 DM.Das mußt du natürlich in Euro umrechnen.gruss Dieter

Admin Kommentar: Die Auskunft ist nur bedingt richtig. In jedem Bundesland sind die Zuständigkeiten anders geregelt - es gibt keine bundeseinheitliche Behörde hierfür.  
 
Wenden Sie sich an die Behörde die entweder ihre sogenannte §10; Abs.4 Bescheinigung oder eine nachfolgende ReHa ausstellte. Ein Adressverzeichnis finden Sie in unserer Download-Rubrik.

 
dieter taffelt hat geschrieben am Mo 12 Mär 2007 21:11:01 CET

schönen guten tag.ich bin das erste mal auf dieser seite,und hätte gleich eine frage:warum gibt mir die birthler-behörde die IM-klarnamen nur von den verstorbenen spitzeln scheibchenweiße bekannt.steht das täterrecht vor den opferrecht?

Admin Kommentar: Die BSTU gibt jedem Antragssteller die Möglichkeit die Klarnamen der inoffiziellen Mitarbeiter aus den eigenen Stasiakten zu entschlüsseln. Sofern sich die Identität des "IM" eindeutig feststellen läst, bekommen Sie rechtsverbindlich Auskunft. Dabei ist es unerheblich ob die Person bereits verstorben ist oder noch lebt.
 
Brunhild Grabow hat geschrieben am Sa 10 Mär 2007 16:33:40 CET

Ich möchte mein Fallbeispiel ,Probleme bei Anerkennung von Gesundheitsschäden ,zum Bundestag weitergeben,um einen Beitrag zur zukünftigen Verbesserung zu leisten.Allerdings sind wir im Prozessverfahren.Kann ich trotzdem einen kurzen Beitrag dazu verfassen?Ich möchte auch nicht,dass dieser Beitrag im Gästebuch veröffentlicht wird,sondern Sie den Beitrag helfsweise an den Bundestag weiterleiten.Können Sie mir dazu persönlich eine direkte Mail schreiben? Soll ich diese Mail hier im Gästebuch dazu nutzen oder kann ich vom Diskussionsforum aus Ihnen eine Mail schreiben,ohne dass diese hier veröffentlicht wird ? 


Admin Kommentar: Wir leiten aussagefähige Kritik und Fallbeispiele umgehend an die zuständigen Vertreter des Bundestags und der Ministerien weiter. Auf jeder Seite finden Sie als Fussnote unsere Mailadresse.
 
Sylvia Berndt hat geschrieben am Fr 09 Mär 2007 18:11:06 CET

Im Rahmen meiner Forschungsarbeit beschäftige ich mich mit möglichen Folgen in der Lebensbiographie von Menschen, die zu Zeiten der DDR in das Visier der sozialistischen Staatsmacht gerieten. Welche Auswirkungen hatten die unterschiedlichen Erfahrungen auf die jeweiligen Familien und/oder Freundeskreise, auf persönliche Beziehungen, etc. bis heute?  
 
Das oben angesprochene Thema wird in der heutigen Zeit leider nach wie vor immer noch stark verharmlost. Es liegt mir sehr am Herzen, in dieser Sache zur Aufklärung der Gesellschaft aus wissenschaftlicher Sicht mit aufzufordern. Die fehlende Ernsthaftigkeit mit der unsere deutsche Gesellschaft mit diesem für sie so großem und wichtigem Thema umgeht, lässt die Sensibilität für die einzelnen Schicksale der Betroffenen, im jetzigen wieder vereinten Deutschland, untergehen.  
 
Ich habe innerhalb der letzten Zeit bereits sehr viele persönliche Beiträge in diesem Forum gelesen. Was mich dabei besonders angesprochen hat und wodurch sich diese Diskussionsbeiträge von vielen anderen Internetseiten stark unterscheiden, ist die Qualität der Kommentare. Sie überzeugen durch ihre Intelligenz in der Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Tiefe der einzelnen Erfahrungen ist häufig spürbar ehrlich. Die Kommentare des Admin geben einen Beitrag zur Anregung der eigenen Gedanken und zur Aufklärung.  
 
Aufgrund der angesprochenen Ernsthaftigkeit hoffe ich auf die Hilfe der Besucher dieses Forums, um eine wissenschaftlich verwertbare Unterstützung zu erhalten.  
 
Bei Interesse bitte ich Sie, sich die folgenden Fragen anzusehen und persönlich mit mir Kontakt aufzunehmen.  
 
 
Interviewfragen:  
 
 
Welche Ereignisse gab es in Ihrer Biographie zur damaligen Zeit, welche Sie besonders belastet haben?  
 
Welche Auswirkungen hatten das Ereignis bzw. die Ereignisse auf den Verlauf ihres Lebens? 
 
Wie konnten Sie mit diesem Ereignis leben und wie konnten Sie es in ihr Leben integrieren? 
 
Wie geht es Ihnen mit dem Ereignis bzw. den Ereignissen, wenn Sie heute daran denken?

Admin Kommentar: Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Die Kommentarfunktion soll unseren Besuchern eine schnelle, anonyme und möglichst sachliche (aber auch aus Sicht der Opfer zentrierte) Antwort geben. 
 
Um den Nutzen dieses Gästebuchs möglich hoch zu halten, moderieren und kommentieren wir jeden Eintrag. 
 
Wir wünschen Ihnen qualifizierte Antworten auf Ihre Fragen!

 
Harry Hinz hat geschrieben am Fr 09 Mär 2007 18:38:20 CET

Hallo. 
Wer in NRW, oder auch sonst Probleme mit Entschädigungsanträgen hat. 
Helfe gerne. War selbst in Dresden in U-Haft, Schwarz-Pumpe(Cottbus-Transportzellen), Bautzen-Spezialvernehmung, anschließend Haftkrankenhaus;Berlin-Rummelsburg. Bin im BSV.Würde mich über Kontakte freuen. 
Danke.

Admin Kommentar: Viel Glück!
 
Harry Hinz hat geschrieben am Fr 09 Mär 2007 18:33:17 CET

Suche für gesundheitlich Schwerstgeschädigten, Schwerbehinderten-Ausweis 90%, durch die Haft, Zeitzeugen.Von 1968, er ist im Zusammenhang des Überfalls auf die CSSR von der NVA desertiert, bis 1970 war er beim Arbeitskommando MfS-Sonderlager X.(Herbst 68-1970). Von 1973-1975 war er im Lager Volkstätt, bei Eisleben. Hier im Arbeitskommando Thomas-Müntzer-Schacht.

Admin Kommentar: Der Bundestag plannt eine Verbesserung der Anerkennung von Gesundheitsschäden. Die Problematik der Anerkennung schwerster Schäden ist den Zuständigen nut durch Dutzende Problemfälle belegbar. Wenn Sie Ihre Probleme zur Verbesserung der Anerkennung weitergeben möchten - wir sind bei der Kontaktaufnahme zum Bundestag behilflich: Mail genügt.
 
Prof. Dr. Robert Guy hat geschrieben am Fr 09 Mär 2007 18:26:14 CET

Gruss aus Amerika! 
Ich war vom Sommer 1983 bis Frühjahr 1984 in die DDR vom Ministerium für Hochschulswesen eingeladen und befördert als Austausch-Wissenschaftler beim Karl-Marx-Uni Leipzig tätig zu sein. Das war in zweierlei Weise ungewöhnlich: erstens, dass ich Amerikaner war, zweitens, dass ich Theologe war. Mir wurde eine Dienstwohnung in der Gerberstrasse zugeteilt, obwohl ich nach ein Paar Wochen ausgezogen bin, in die Wohnung und mit der Familie meines Betreuers zu wohnen. 
Es gibt bestimmt irgendwo über mich und meine Tätigkeiten als Ausländer in die DDR einen Akten. Ich wusste schon dann dass ich beobachtet und diskret kontrolliert war, weil ich oft aus Leipzig herausreiste, und öfters in Kirchengruppen Aufträge hielt und in Gemeinden predigte. Wie bekomme ich am besten Informationen darüber, wie ich Einsicht in die Akten bekomme? 
Besten Dank!

Admin Kommentar: Sie können Ihren Antrag bei der zuständigen Bundesbehörde stellen. Sie finden im Internet unter:  
 
www.bstu,de 
 
die offizielle Präsenz. Sie können jedoch auch über unsere Internetseite das Antragsformular ausdrucken und der Bundesbehörde oder einer der Aussenstellen (sie haben die freie Wahl bei welcher Zweigstelle Sie den Antrag zur Prüfung von Stasiakten stellen) zuschicken. Hier unser Link zum Formular: 
 
stasiopfer.de/component/option,com_docman/task,doc_download/gid,3/Itemid,243/

 
Berthold Noeske hat geschrieben am Fr 09 Mär 2007 18:23:05 CET

Hallo zusammen, 
ich arbeite an einer Dokumentation mit dem Arbeitstitel "DDR-Opfer der 50er Jahre in Eberswalde", siehe auch meine Anfrage vom 8.02.07. 
In einem Vortrag 1995 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung über „Die Rehabilitierung deutscher Opfer sowjetischer politischer Verfolgung“ findet sich ein kurzer Vermerk über Eberswalder Forststudenten:  
„1950 wurden acht Schüler einer Försterschule in Eberswalde (E. Naunek, G. Neitu, E. Fink u.a.) wegen Gründung einer illegalen Spionageorganisation "Grünwald" vom Militärtribunal verurteilt. Sie pflegten Kontakte mit der "Kampfgruppe gegen die Unmenschlichkeit" in Westberlin. Da sie mit der Politik der sowjetischen Administration in der Sowjetischen Besatzungszone nicht einverstanden waren.“ 
Wer nähere Informationen hat, melde sich bitte bei mir per Mail. 
Mit freundlichem Gruß 
Berthold Noeske 


Admin Kommentar: Sie sollten beim Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen in Mecklenburg-Vorpommern nachfragen. Dort können Ihnen bestimmt weitere Hinweise gegeben werden. Siehe: 
 
http://www.mvnet.de/landesbeauftragter 
 
Viel Glück!

 
 
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