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Karin Weber hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:35:52 CEST

Hallo Günther, der Meinung bin ich auch! Dennoch, so wie bisher, kann und wird diese Hartz-IV-Beihilfe mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht bestehen bleiben. Was letztendlich dabei herauskommt, bleibt abzuwarten. Während uns mehr und mehr die (Lebens)zeit davonläuft, haben die Politiker alle Zeit der Welt und nehmen sie übergrosszügig in Anspruch. 
 
Dennoch, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Admin Kommentar: Hoffnung nährt den Mut zu handeln. Die anhaltende Kritik am Gesetzesentwurf, für ein 3. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz, hilft den Entwurf zu verbessern.
 
Günter hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:41:52 CEST

hallo rolf, 
Bitte nicht falsche Hoffnungen verbreiten mit deinem Satz"Vielleicht schon bald Änderungen der Opferrente in Sicht" 
Wenn du konkretes weist bitte mitteilen.Danke. 
Gruß 
Günter

Admin Kommentar: Fragen Sie Ihre Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition vor Ort nach Ihrer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf für die Opferpension.  
 
Bereits jetzt erklären sich Mitglieder der SPD und CDU Fraktion entschieden gegen den vorgelegten Entwurf und fordern Nachbesserungen. 
 
Als Wähler haben Sie ein Recht darauf die Entscheidung Ihrer MdB zu kennen. Nutzen Sie diese Möglichkeit?

 
Rolf Ruhlig hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:45:35 CEST

Zum Thema VOS ! 
Nicht alle VOS-Mitglieder akzeptieren und unterstützen den separatistischen Kurs des VOS-Restbundesvorstands Diederich/Latotzky ! Viele langjährige Mitglieder formieren sich jetzt zu einer Koalition gegen diese beiden. Ihr werdet bals mehr davon erfahren. 
Rolf

Admin Kommentar: Es geht nicht um vereinstypische Querelen oder beliebiges Machtgerangel in einem Verein.Im Bundesvorstand der VOS war ein offensichtlich rechtsextrem auftretender Vorsitzender aktiv. Der amtierende Bundesvorsitzende Alex Latotzky verantwortet Schutzbehauptungen und Halbwahrheiten in Beiträgen in der VOS-Zeitschrift Freiheitsglocke hierzu.  
 
Der Dachverband UOKG war nach vielfachen Mahnungen der Mitglieder gezwungen die Machenschaften im Bundesvorstand der VOS mit einem Ausschluss zu würdigen. 
 
Ausdrücklich betont der Dachverband sein Interesse am gemeinschaftlichen Anliegen - sofern die Mitglieder der VOS einen statutenkonformen und demokratiefähigen Bundesvorstand wählen,

 
Rolf Ruhlig hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:59:11 CEST

Vielleicht schon bald Änderung der Opferrente in Sicht ?

Admin Kommentar: Der Gesetzesentwurf wird überarbeitet - jeder Betroffene kann sich noch in den nächsten Wochen an die involvierten Ausschüsse des Bundestags und Gremien der Koalitionsparteien wenden und seine Kritikpunkte vortragen.
 
rolf breitfeld hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 05:00:50 CEST

liebe leute, 
ich werde aus der ganzen geschichte nicht schlau.es ging eine meldung durch die presse dass es 250euro monatlich bei bedürftigkeit gibt.was sind da die kriterien,wer entscheidet da,an wen muss ich mich wenden? 
gibt es einen link wo ich das nachlesen kann? 
wo kann ich mich beraten lassen?

Admin Kommentar: In unserem Forum lesen Sie mehr dazu. Beratung kann erst nach einem verabschiedeten Gesetz erteilt werden. 

 
Peter Ziesecke hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:23:20 CEST

Noch etwas muß ich kurz noch loswerden. Die Verniedlichung unserer DDR-Vergangenheit mit Alltagsdarstellungen, Kunstausstellungen, auch Filmen und Theaterstücken verfolgt nur ein Ziel, Stasiherrschaft und Staatsdiktatur zu entschuldigen und reinzuwaschen.  
Niemand hatte Schuld, sich damals in der Diktatur zu arrangieren, jedoch wer heute noch dieser Vergangenheit einer rücksichtslosen, staatstragenden Clique von machtbesessenen Funktionären der sogenannten Arbeiterpartei nachtrauert, den sollte man nach Nordkorea schicken und ihm die Chance geben, dem Aufbau der dortigen Gesellschaftsordnung zu dienen. Es k.... mich an, daß es vor allem bei uns im Osten schon wieder viel zu viele davon gibt!

Admin Kommentar: China, Vietnam, Nordkorea und Kuba sind keine gesellschaftlichen Alternativen sondern Klone der kommunistischen Ideologie. Ideologien sind statische Denk und Herrschaftsstrukturen - und nur durch Indoktrination und Repression von dauerhafter Struktur. Zur entwickelten Demokratie gibt es keine Alternative.
 
Peter Ziesecke hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:17:54 CEST

Meinem kleinen Beitrag etwas voraus. Längst bin ich ins Forum dieser Internetadresse integriert, habe viele Stellungnahmen abgegeben. Eines möchte ich allen unseren Gästen mit auf den Weg geben: Es besteht noch viel Aufklärungsbedarf! Natürlich können wir die unendlichen Leiden unserer Menschen in den Lägern des KGB, der Stasi der 50iger Jahre nicht annähernd nachempfinden. Trotzdem haben wir auch viel erlitten. Unser Anliegen muß es sein, jeglicher Verharmlosung der Stasidiktatur entgegenzutreten. Allein der MDR, der gezielt dem Bedürfnis nach Verniedlichung des DDR- Alltags nachkommt, ist mit Kritik zu begegnen. Andererseits ist in vielen Spiel-und Sportgemeinschaften der Bundesrepublik der Zulauf der"Ehemaligen" besorgniserregegend. Gezielt wird in den untersten Ebenen, der Berufsausbildung, aber auch der Freizeitgestaltung intensiv Kaderwerbung betrieben. Fällt das denn niemanden auf? Diese unsere Republik wird von linksorientierten Kräften gezielt unterwandert und wir schauen tatenlos zu. Man sollte die alten Stasiseilschaften nicht unterschätzen! Sie haben den Stab längst übergeben!Durch Infiltration in Parteien und politische Entscheidungsträger, in vielen öffentlichen Institutionen sind sie noch nie so gefährlich, so präsent gewesen. Wir sollten aber auch als "Ehemalige Verfolgte" dieses Wissen bündeln und eventuell dem Kampf gegen die bald kommenden Terrorismusgefahren zur Verfügung stellen. Denn die Stasi als politische Institution ist längst tot! Zu sehr locken die Pfründe einer Demokratie, als daß man sie ernsthaft gefährden möchte.

Admin Kommentar: Viele Mitverantwortliche der SED-Diktatur erklagten sich ihre Sonderrenten und sind somit wieder Nutzniesser. Seilschaften und machterfahrene wie machthungrige Menschen beeinflussen jede Gesellschaft.
 
Karin Weber hat geschrieben am Mo 16 Apr 2007 04:14:27 CEST

@ Herrn Döring: 
 
Die, von Mario Falcke verfasste, eingereichte und von vielen Menschen unterzeichnete Petition, halte ich persönlich für sehr wertvoll! Hieran kommt kein Politiker vorbei. Sie ist nicht unter den Tisch zu kehren. Sie verlangt Antwort. Warum starten Sie fruchtlose Einzelmeckerei im Gästebuch einer beliebten und gängigen Opferseite? Gehören Sie zu denen, die sich vordergründig auf diejenigen verlassen, die es Ihrer Meinung nach richten werden, um dann bei Bedarf Kritik abzulassen? Bei allen Bemühungen, auch Einzelinitiative und Zivilcourage sind gefragt. Wenn Sie Geld bekommen möchten, sollten Sie ihren A. ... schlichtweg anheben und sich nicht nur auf diesbezügliche Initiatoren verlassen, um evtl. später in den Genuss dessen zu kommen.

Admin Kommentar: Demokratie lebt davon das Bürger mitmachen. Diktatur lebt davon das Menschen mit sich machen lassen. Nihilismus bringt nie weiter.
 
siggi hat geschrieben am So 01 Apr 2007 21:57:56 CEST

habe auf der HP von der VOS gelesen, dass kurzfristig die 2.Lesung für eine Opferrente durchgeführt wurde. Es sollte wahrscheinlich verhindert werden, dass eine DEMO organisiert werden konnte. Oder will man im Eilverfahren das alles abschließen, macht Euch bitte einmal schlau,wie es weiter geht- denn die Zeit läuft uns Bittsteller schnell davon und wir erhalten nie wieder eine Chance alle eine Opferrente zu bekommen !!!

Admin Kommentar: Die VOS wurde auf Mitgliederbeschluss aus dem Dachverband UOKG ausgeschlossen, da der amtierende Bundesvorstand der UOKG zunehmend die notwendige Verbandsarbeit behinderte. Zudem verbreitet die VOS öffentlich Verleumdungen und Falschinformationen. 
 
Auch die von Ihnen genannten Informationen sind von der VOS falsch dargestellt. Der Bundestag beriet in erster Lesung über die Gesetzesnovelle. Beschlossen wurde ebenso eine Anhörung/ Berichterstattergespräch. Erst danach wird es eine zweite Lesung geben. Zusätzlich gibt es Initiativen aus den Bundesländern im Zusammenhang mit dem Gesetzesvorhaben.  
 
Die sachwidrige Darstellung von Inhalten, verantwortet vom Bundesvorstand der VOS, ruiniert diesen einst wichtigen Verein ebenso wie rechtsextremistische Aktivitäten in dessen Bundevorstand.  
 
Sie können davon ausgehen das eine Vielzahl von Vereinen und der Dachverband UOKG sowie viele engagierte Betroffene, nicht als Bittsteller sondern mit Nachdruck, eine Verbesserung des Gesetzesentwurfs verlangen.  
 
Sofern Sie selbst betroffen sind: wenden Sie sich an Ihre Bundestagsabgeordneten der SPD und CDU; tragen Sie dort Ihre Kritik am Gesetzesentwurf eindrücklich vor.

 
Döring hat geschrieben am So 01 Apr 2007 21:40:14 CEST

Was hat es gebracht, mit der Petition? 
Es müssen alle Opferverbände zusammen was tun und keine Einzelperson. 
Die Stasi macht es uns vor, so traurig das auch klingt.

Admin Kommentar: Wie Petitionen (generell) gestellt und bearbeitet werden, können Sie im Internet nachlesen.  
 
Es gibt viele Opfervereine, nicht jedoch Verbände. Ein Verband eint Vereine - die UOKG (www.uokg.de) ist der Dachverband für Vereine und Initiativen rund um die SBZ/SED-Diktatur. In dieser Funktion nimmt die UOKG starken Einfluss auf die jetzigen Verhandlungen des Gesetzgebers. 
 
Die Opferpension ist ein Teil der insgesamt notwendigen Verbesserungen für Betroffene. Die Opferpension muss vorrangig geeignet sein die Nachteile der politischen Verfolgung in SBZ/SED-Diktatur zu mildern. Sowohl Politiker als auch die Bevölkerung haben ein Verständnis dafür, dass es zumindest einen Nachteilsausgleich in Form einer Rente für die Opfer geben muss.  
 
Sie sollten nicht nur Kritik üben sondern sich selbst sachlich engagieren.

 
Katrin hat geschrieben am So 01 Apr 2007 22:33:09 CEST

Habe erst jetzt diese Seite entdeckt. Meine Frage: Gibt es noch eine Möglichkeit die Petition für eine angemessene Opferentschädigung zu unterzeichnen oder ist dies per 28.03.07 abgeschlossen worden? Bin unbedingt dafür!!!! 
PS: Die Ex-Stasis blosszustellen ist eine schwierige Aufgabe, sie sind anpassungsfähig, scheinheilig & miese böse Charaktere, (ich persönlich hab nun mal nicht die Mentalität, Menschen nachzuschnüffeln und zu terrorisieren...). Aufklärung und die Vermittlung der wahren Geschichte ist wichtig für die Zukunft. Es hat auch viel Zeit genommen, bis die Deutschen bereit waren öffentlich gegen Neonazis zu demonstrieren... 
Ich selbst war anderthalbe Jahre in Hoheneck inhaftiert, das ist fast 25 Jahre her. Vergessen kann ich es nicht, die Hoffnung auf ein würdigeres Leben hab ich mir erfüllt, nicht finanziell, mit meinem Denken und der Freiheit meinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Admin Kommentar: Die Mitzeichnung für die Petition ist abgeschlossen. Die Petition wird nunmehr vom Bundestag behandelt werden.  
 
Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben nur Bestand wenn Mehrheiten sich für diese Werte einsetzen. Einstige Nazis, Täter der Stasi, hasstriefende Neonazis oder gewalttätige Linksextremisten sind der Stachel im Fleisch der Gesellschaft und mahnen zu Zivilcourage. Deutschlands voriges Jahrhundert war von Krieg Diktatur gezeichnet - dies darf sich nicht wiederholen.

 
R.Buchwald hat geschrieben am Do 29 Mär 2007 21:45:32 CEST

Wie wir festgestellt haben, sind alle Zettel die von Haftentlassenen unterschrieben wurden noch Rechtskräftig.  
Frage an die BtsU: Wann und wie, wird die Justiz und ihre Wenigkeit dazu aufraffen , diese als erzwungenes Dokument ansehen. 
18 Jahre nach dem Sturz der DDR ist es immer noch nicht möglich über Behandelungen im Vollzug zu schreiben ohne eine Klage am Hals zu haben ( z.B. Zwangsernährung ) . Wieso????????  


Admin Kommentar: Wiederholungen machen Ihre Darstellung nicht richtiger. Noch einmal für Sie: "Zettel" von haftentlassenen politischen Häftlingen, auf denen abgefordert wurde über die Haftbedingungen zu schweigen oder verbindliche Erklärungen über ihren Gesundheitszustand abverlangt wurden, sind nicht rechtsfähig.  
 
Lassen Sie sich notfalls persönlich vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen über Ihre massiven Fehlinterpretationen aufklären.

 
Annika hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 17:13:38 CEST

R.Buchwald, bitte lesen Sie noch einmal. Ich hatte Ihnen bestätigt, dass auch ich die Unterschriften leisten musste. 
Ich bin von Chemnitz in die BRD entlassen worden. 
Nicht in die DDR zurück. 
 
Gruss Annika

Admin Kommentar: Bitte beachten Sie die zuvor genannten Kommentare.
 
Klaus W. Knabenschuh hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 17:07:02 CEST

Für mich als "Wessi" und überzeugter, "versessener" - weil durch Schule erzogener, "versessener" - Demokrat ist es unerträglich, daß die gewählten Vertreter unserer Demokratie schon zweimal hintereinander die schlimmsten Verbrecher geschützt haben.  
Nun wird der - ein gewisser Herr Kohl - dem wir es zu verdanken haben, daß eine kriminelle Organisation, die STASI in unsere Demokratie - (wirklich ohne Not ??? Ich glaube es nicht mehr!!!) integriert wurde und sich offiziell wohlfühlen darf auch noch als Anwärter auf einen Friedensnobelpreis gehandelt und es wohl bald werden. Ich fasse das alles nicht mehr.

Admin Kommentar: Jede entwickelte Demokratie ist mit der juristischen Aufarbeitung einer Diktatur überfordert - unabhängig von Fehlern, die die letzte frei gewählte Regierung der DDR und die Bundesregierung bei der Wiedervereinigung begangen. 
 
Die Verantwortung auf das MfS alleinig abzustellen ist falsch. Die Stasi war "Schild und Schwert der Partei". Die Beteiligten der SED-Diktatur, die hunderttausenden Nomenklaturkader der SED, werden in ihren Mitverantwortung nur ungenügend benannt oder zur Rechenschaft gezogen.

 
R.Buchwald hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 17:06:17 CEST

Vielleicht schreibt mal ein Aministrator ein Wort dazu.  
Aber wer nach den Westen entlassen wurde brauchte wohl solch ein schreiben nicht unterschreiben. Selbst 1967 in der UHA – Pankow der Staatssicherheit wurden solche Schreiben schon abverlangt. 
@ Karin Weber einige Rehabilitationsanträge dauern eben sehr lange und manchmal dauert es bei einigen auf Grund solcher Schreiben eine Ewigkeit bis sie sich zu diesen Schritt entschließen. Mein Antrag war 1989 im Dezember schon gestellt. Nur soviel dazu.  


Admin Kommentar: Siehe der vorletzte beitrag hierzu. Es gibt keine generell gültige Antwort in dieser Frage.
 
Annika hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 17:04:04 CEST

....vielleicht liegt hier der Unterschied, wer in Chemnitz in den Bus in die Freiheit Richtung BRD steigen wollte, musste diese Unterschrift leisten. Vor allem, dass er kerngesund ist, hatte ich zu unterschreiben. Was heute die Anerkennung der Haftschäden so schwer macht. Wir waren ja alle gesund. Ich habe 2 mal die Unterschrift verweigert. Das hiess zurück auf die Zelle. Nach dem 3. Mal hiess das zurück auf Hoheneck. Und wer Kinder hatte unterschrieb, so wie ich. Vielleicht wurde diese Unterschrift von nach der DDR entlassenen Häftlingen nicht verlangt.  
Abgesehen davon hatte man gegen Unterschrift Hab und Gut zu verschenken. Dafür gab es einen extra NotarTermin. Heute heisst es bei Entschädigungsverfahren, selber Schuld, du hast doch alles verschenkt. Diese Dokumente wurden gut aufgehoben. 
 
Gruss Annika

Admin Kommentar: Die Anerkennung von Haftschäden wird nicht von evtl. Erklärungen der politischen Häftlinge gegenüber dem MfS abhängig gemacht.
 
Karin Weber hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 17:00:52 CEST

@ Herr Buchwald, eine derartige Unterschriftsleistung ist mir nicht erinnerlich. Wäre sie mir abgefordert worden nach meiner Haftentlassung in die DDR zurück, hätte ich sie mit Sicherheit verweigert. Derartige Lügen hätte ich niemals unterschrieben. 
 
Ohne Ihnen persönlich zu nahe treten zu wollen, von 1989 bis 2007 ist eine sehr lange Zeit. Wer intensiv sucht, der findet auch.

Admin Kommentar: Die Praxis der DDR hierzu war zwischen 1949 und 1989 unterschiedlich. Eine verbindliche Aussage kann nicht gegeben werden.
 
R.Buchwald hat geschrieben am Mi 28 Mär 2007 16:54:21 CEST

Alle, ob politisch oder kriminell inhaftierten, mussten bevor sie entlassen wurden eine Unterschrift leisten, dass sie gut behandelt und dass sie nicht geschlagen oder Misshandelt wurden.  
Wie sieht die heutige Rechtslage diese Schreiben.  
Sind diese Schreiben immer noch Rechtskräftig und können sich die Genossen auf dieses unterschriebenen Zettel heute noch berufen. 
 
@ Karin Weber  
Nicht jeder hat das Glück sein Urteil in der Stasiakte zu finden so wie sie. 
Ich habe meine Rehabilitation schon 1989 beantragt, war das schnell genug. 
 
 
 
@ Admin Kommentar: Anklageschriften und Urteile für politische Straftaten wurden den Betroffenen nicht ausgehändigt. Haftbefehle, Anklageschriften und Urteile sind in allen erhalten gebliebenen Stasiakten aufzufinden und werden an die ehemaligen politischen Häftlinge, bei Antragstellung auf Stasiakten-Einsicht herausgegeben. 
 
In der Akte von mir war kein Urteil lediglich ein Strafregister mit Aktz. Und Datum.  


Admin Kommentar: Viele gegen das Recht der Bundesrepublik verstossende, gegen Menschrecht allgemein verstossende und auch gegen das Recht der DDR-Diktatur verstossende Handlungen im Rechtsbereich sind nichtig.  
 
Mit der Rehabilitierung strafrechtlicher Massnahmen der SED-Diktatur bestehen keine Rechtsverfolgungsmassnahmen der DDR fort.

 
Thomas Koschig hat geschrieben am Fr 23 Mär 2007 19:18:10 CET

Wo kann man den Report von Thomas Purschke " Staatsplan Sieg" bekommen ? Im Printmedienverzeichnis war dazu nichts zu finden. Auch bei Amazon ist das Teil nicht verfügbar. Das selber ehemaliger "ASK Athlet" interssiert man sich über zusammengetragene Fakten.

Admin Kommentar: Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  
 
Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. V. 
Oberhofer Str. 6,  
98544 Zella-Mehlis,  
Email: buergerkomiteethueringen(AT)t-online.de 
 
Sollte dies nicht funktionieren, rufen Sie bitte Frau Angelika Barbe in der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden an. Die LpB unterhält zum Autor Thomas Purschke Kontakt (er tritt auch als Referent auf) und kann bei sachlichen begründeten Anfragen weitervermitteln.

 
rehfeld hat geschrieben am Do 22 Mär 2007 23:17:06 CET

Ich bin auf der Suche nach den Taten meines Vaters A.Rehfeld, mal in Coswig(Anhalt) gewohnt und selbst in Potsdam bekannt. Ich kenne ihn nicht und habe keinen Bezug zu ihm, weiss aber, dass er Stasimitglied war. Über Auskunft wäre ich dankbar.

Admin Kommentar: Für Auskünfte ist die BSTU Ihr Ansprechpartner - Sie haben die Möglichkeit eine Anfrage dort zu stellen, sofern Sie ein begründetes Interesse nachweisen können. 
 
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