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wittmann bernd hat geschrieben am Mi 14 Aug 2002 05:32:07 CEST

alte Seilschaften welche zum Bedauern wieder im Staatsdienst sind nutzen die ihnen in die Hand gegebene Macht wie bereits schon in der Vergangenheit praktiziert gegen Bürger insbes.gegen Regimekritiker i.d.ehem.DDR aus
Als Beispiel sei die Stadtverwaltung Zwickau benannt, hier ist Frau Dr. Pia Findeiß "Bürgermeisterin" für Soziales. in der DDR war sie Lehrkraft und FDJ Kader und hat ihre Kommilitonen wegen freiheitlich demokratischer Ansichten exmatrikulieren lassen.
Der ehemalig langjährige Oberbürgermeister der Stadt Rainer Eichorn war Grenzpolizist a.d.Berliner Mauer.
Der jetzige Bundestagsabgeordnete für die CDU im Bundestag Dr. M. Luther war Mitglied der Volkskammer der DDR, sein Schwager Lutz Nerke arbeitete für das MfS,seine Ehefrau war in der FDJ ebenfalls nicht unbedeutend.
in der Stadtverwaltung Zwickau sind ca. 70 % alte Seilschaften in Lohn und Brot.
Der Sozialamtsleiter Herr Werner war Offizier der NVA, bildete Soldaten und Offiziere als Lehrkraft gegen den"Klassenfeind"aus.
Die der Stadtverwaltung Zwickau unterstellte Seniorenheim GmbH wird von Herrn Köhler geleitet welcher als Major der NVA tätig war.
Der AWO Vorsitzende Dr. U. Markert war als Stasi- Mann i.d.Stadtverwaltung tätig,wurde auf Grund der MfS zugehörigkeit gefeuert und wurde als SPD- Mann in der AWO untergebracht und ist heute der SPD- Vorsitzende für Eckersbach.
Deutschland wie weit bist Du gesunken!

Admin Kommentar: Schuld ist immer individuell und unabhängig von staatsnahen Funktionen, die man in der DDR ausüben konnte. Wer das politische System der DDR vorsätzlich benutzte um anderen Menschen persönlichen Schaden zuzufügen, gehört heute in keine öffentliche und verantwortungsvolle Position.
 
EUROPEAN ANTMOBBING hat geschrieben am Di 13 Aug 2002 22:15:12 CEST

Mobbing stellt eine besonders schwerwiegende Form von Korruption im Personalwesen dar. Die Methoden des Mobbing sind identisch mit der Stasi-Richtlinie 1/76. Seit Ende der 80er Jahre ist in allen europäischen Ländern eine rasante Zunahme von Mobbing festzustellen. Das Thema Unterwanderung und Aushöhlung demokratischer Verfassungen und Zerschlagung und Zerstörung von BürgerInnen ist sehr aktuell, weil es nicht nur engagierte BürgerInnen und Leistungsträger der Gesellschaft trifft, sondern zur systematischen Zerstörung des demokratischen Rechtsstaates führt. Das Motiv sind oligarchische Machtinteressen mit dem Ziel, im kleinen Kreis über staatliche Gelder möglichst großen und unkontrollierten Einfluß zu sichern.

In welcher Weise organisierte Kriminalität des Staates gegen die Bürger praktiziert wird, zeigen die Fälle auf der o.g. Internetseite (www.euro-antimobbing.org).

Mit freundlichen Grüßen
EUROPEAN ANTIMOBBING ASSOCIATION


Admin Kommentar: Auf Ihren Seiten können interessierte Leser im Wortlaut aus einem wichtigen Vertragswerk der UNO Auszüge nachlesen. Für unsere Thematik dürfte der folgende Auszug Beachtung finden: 
 
Menschenrechtspakt der Vereinten Nationen Nr. 28 
 
Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
 
Art. 1. (1) Im Sinne dieses Übereinkommens bezeichnet der Ausdruck "Folter" jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, ...oder um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen, oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierung berührenden Grund, wenn diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person, auf deren Veranlassung oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis verursacht werden. 
 
Art. 4 (1) Jeder Vertragsstaat trägt dafür Sorge, daß nach seinem Strafrecht alle Folterhandlungen als Straftaten gelten. ... 
(2) Jeder Vertragsstaat bedroht diese Straftaten mit angemessenen Strafen, welche die Schwere der Tat berücksichtigen. 
 
Art. 6 (1) Hält ein Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet sich ein der Begehung einer in Art. 4 genannten Straftat Verdächtiger befindet, es nach Prüfung der ihm vorliegenden Informationen in Anbetracht der Umstände für gerechtfertigt, so nimmt er ihn in Haft oder trifft andere rechtliche Maßnahmen, um seine Anwesenheit sicherzustellen. 
(2) Dieser Staat führt unverzüglich eine vorläufige Untersuchung zur Feststellung des Sachverhalts durch. 
 
Art. 14. (1) Jeder Vertragsstaat stellt in seiner Rechtsordnung sicher, daß das Opfer einer Folterhandlung Wiedergutmachung erhält und ein einklagbares Recht auf gerechte und angemessene Entschädigung einschließlich der Mittel für eine möglichst vollständige Rehabilitation hat.  
 
Besonders der Artikel 14 (1) steht noch nicht im Einklang mit der bisherigen Rehabilitationspraxis der Opfer der SED-Diktatur durch die Bundesregierung.

 
Stephan hat geschrieben am Di 13 Aug 2002 21:03:46 CEST

Bemerkung zu Eintrag 1033: Ja, bestimmt. Und garantiert gibt es dafuer auch Webseiten. So, und jetzt geh und mach dort nen Eintrag von wegen roter Vergangenheit.

Admin Kommentar: Die Vielfalt der Aufklärungsseiten über den braunen Ungeist ist lobenswert. Wir hoffen das es in Zukunft eine Vielzahl ähnlich gut gemachter - und seriöser -Websites über die SED- Diktatur geben wird.
 
Erwin Hagebus hat geschrieben am Mo 12 Aug 2002 21:48:56 CEST

Habt Ihr es mit der braunen Vergangenheit auch so wichtig gehabt??????????

Admin Kommentar: Wir verurteilen jegliche Form von Diktatur, wenn Sie aufmerksamer lesen würden . .
 
Florian Flerlage hat geschrieben am Mo 12 Aug 2002 13:07:49 CEST

wahl.flerli.de | website zur bundestagswahl '02

Hier habt ihr die Möglichkeit schon vor dem 22. September eure Stimme bei meiner Sonntagsfrage abzugeben. Desweiteren findet ihr auf der Seite nützliche Links zum Thema Wahlkampf und Nachrichten.
Viel Spaß beim surfen!

mfg

flerli
 
Carsten S. hat geschrieben am Do 08 Aug 2002 13:20:24 CEST

Hallo, ich wollte dieser page meine Stimme für den Poldiaward geben, musste jedoch feststellen, das dies nur mit der Angabe persönlicher Daten möglich ist. Trotzdem, alles Gute.

Admin Kommentar: Danke! Da wir keinen Einfluss auf die Modalitäten des Votings haben, würden wir Sie bitten Ihre Kritik direkt vorzutragen.
 
Daten Schützer hat geschrieben am Mi 07 Aug 2002 21:15:04 CEST

WARNUNG VOR MICROSOFT! Alle Daten der user der .NET Technik werden von MICROSOFT gegen EUCH verwendet. Wer WINDOWS XP benutzt, dem wird regelmässig bei Internetverbindungen der PC ausgelesen und die Software ohne Wissen verändert. In der Policy von MICROSOFT wird zugegeben:

Passport wird von der Microsoft Corporation zur Verfügung gestellt. Microsoft verwendet die Informationen, die Sie während der .NET Passport-Registrierung eingeben . . .

!!!GEBT DIESE WARNUNG WEITER - ANONYM!!!

Admin Kommentar: Auch wenn dieser Beitrag nicht unbedingt in dieses Forum gehört: leider interessiert es den deutschen Datenschutz sehr wenig das vor allem der marktbeherrschende Konzern Microsoft in vielen aktuellen Softwarepaketen Bestandteile versteckt, die ohne Wissen des Benutzers wirksam werden können. Über die sogenannte ".NET" Strategie und "Kunden"- Erfassung u.a. aktuelle Praktiken, die eher an einen Geheimdienst erinnern, können Sie sich in der "c`t" oder auf "heise" informieren. Dieses Gästebuch dient unserer Website, nicht der (verständlichen) Warnung vor zweifelhaften Softwarepraktiken von Microsoft.
 
Snoerk hat geschrieben am Mi 07 Aug 2002 15:12:40 CEST

Viel Glück beim Poldiaward! Ihr habt keine Chance also nutzt sie :-)
 
TeamStasiopfer hat geschrieben am Mi 07 Aug 2002 01:22:30 CEST

Die Website Stasiopfer ist als beste Online-Initiative für Demokratie und Bürgerengagement nominiert. Noch bis zum 25. 08. 2002 können engagierte Mitstreiter auch für uns stimmen. Der Poldi-Award wird am 28. 08. in der DG Bank in Berlin verliehen und ist mit €5000,- dotiert. Sollten wir - als Außenseiter unter 24 Mitbewerbern, die sich teilweise parteipolitisch festlegen - gewinnen, dann wird stellen wir das Preisgeld zur Verfügung. Zweckbindung: Opfer der SED-Diktatur, die den Mut zur authentischen Aufarbeitung im Internet zeigen.

Wer seine Stimme für uns oder andere Initiativen geben möchte, kann sich unter dem folgenden Link anmelden und voten

Admin Kommentar: Wir bedanken uns für die Nominierung und sehen darin ein Ansporn uns weiter um unnachgiebige und seriöse Beiträge, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, zu bemühen.
 
Bernd Höhle hat geschrieben am Di 06 Aug 2002 09:05:55 CEST

Ich, der ich vor dem kommunistischen Zusammenbruch in den freien Teil umsiedelte, bin empört was sich in Dresden tut. Der Fall Jelinek - ich selbst bin ehemaliger Freiberger - macht Schlagzeilen. Wie kann man solches Unrecht - was scheinbar in unserem Lande weitergeht, stoppen.
Unterschriftenaktionen? Ich habe mir schon überlegt in Dresden Aushänge - Flugblätter u. ä. anzubringen.

MfG
Bernd Höhle
An der Steig 26
87671 Ronsberg

Admin Kommentar: Wir haben in dieser Sache ein Protestschreiben an das sächsische Innenministerium gesandt. Ein deutlicher - sachlicher - Protest ist notwendig, um derartigen Mißständen wirkungsvoll zu begegnen. Mailen Sie uns, wenn Sie sich an unserem Protestbrief nachträglich beteiligen möchten - mehr dazu lesen Sie in unserem Forum.
 
Ruth hat geschrieben am Mo 05 Aug 2002 17:52:20 CEST

Ich habe mich sehr intensiv mit dieser Seite auseinander gesetzt und muss sagen das ich ein sehr indifferentes Bild habe. Einerseits ist das Bemühen unverkennbar mit Dokumenten das Unrecht des MfS darszustellen, auf der anderen Seite grenzt man ganze Bevölkerungskreise der DDR aus, indem man sie als Täter abstempelt. Natürlich soll und muss es eine kritische Auseinandersetzung zur DDR geben, mir fehlt jedoch die integrative Kraft auf diesem Internetangebot.

Admin Kommentar: Viele ehemalige Täter und Mitverantwortliche der SED-Diktatur grenzen sich heute selbst aus, da sie sich nicht der eigenen Verantwortung stellen. Tausende Angehörige der ehemals "bewaffneten Organe" organisieren sich in Verbänden wie dem "ISOR e.V.", nennen sich "Kundschafter für den Frieden" oder "Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde". In ihren Publikationen und Versammlungen erklären sie das "der Kampf weitergeht" und sie sich die "Siegerjustiz" nicht gefallen lassen würden. Vielleicht sollten Sie sich auch damit kritisch auseinander setzen. Unser Website versteht sich als kleiner Beitrag zur Aufarbeitung des ideologischen Unrechtsstaates DDR.
 
sid hat geschrieben am Sa 03 Aug 2002 00:59:28 CEST

zunächst einmal möchte ich Euch meinen Zuspruch für die wohl gelungenste site zu diesem Thema aussprechen.
Vorab nehme ich Bezug auf den Beitrag 985 vom 05.07.02. Es besteht - möglicherweise browser- oder auflösungsbedingt - tatsächlich die Möglichkeit, dass die Bezeichnungen der Maskeneingabefelder der MfS-Mitarbeiterdatenbank falsch (quasi vertauscht) angezeigt werden. So liegt es auch bei mir. Normalerweise soll hinter jedem Feld die Bezeichnung erscheinen. Jedoch "verrutscht" die Angabe des zweiten Feldes ("Vorname")auch bei mir in die nächste Zeile, so dass diese Bezeichnung unter dem ersten Feld erscheint. Insofern ist man versucht zuerst den Vornamen einzugeben, womit natürlich keine korrekten Ergebnisse erzielbar sind. Ich rege daher dringend an, eine entsprechende Änderung vorzunehmen (z.B. Bezeichnungen vor oder unter die Felder bzw. Umgestaltung der gesamten Eingabemaske).
Zum Thema selbst. Ich selbst bin Wessi und daher nicht vertraut mit dem Leben in der ehem. DDR. Über die DB habe ich jedoch einige Arbeitskollegen als ehem. MfS-Mitarbeiter ausfindig gemacht. Dabei war auch eine mir recht nahestehende Person, welche ich damit auch konfrontierte. Diese offenbarte sich mir und erzählte mir Ihren Lebensweg. Ich konnte dabei feststellen, dass diese Person ihre Tätigkeit zutiefst bereute und mit aller dümmlichen Stasi- und DDR-Nostalgie total gebrochen hat.

Admin Kommentar: Auf die Datenausgabe haben wir keinen Einfluss. Ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Datenbank decken sich mit den Mails vieler unserer Besucher. Im Vordergrund steht das Hinterfragen der ehemaligen hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS.
 
Krieg Viola hat geschrieben am Fr 02 Aug 2002 00:18:47 CEST

Wegen Fluchtversuch zu 16 Monaten verurteilt und gänzlich abgesessen.Habe vergessen, zu erwähnen, ein Nachbar und gleichzeitiger Freund,hat mich bespitzelt. Sein Name Robby Hund, der Deckname lautete: "Omega".

Admin Kommentar: War er für das Scheitern der Flucht verantwortlich?
 
Krieg Viola hat geschrieben am Fr 02 Aug 2002 00:08:38 CEST

Bei Fluchtversuch über Ungarn geschnappt und zu
16 Monaten verurteilt.

Admin Kommentar: Kamen Sie noch vor der Wende in die Bundesrepublik?
 
Sebastian hat geschrieben am Mo 29 Jul 2002 22:57:43 CEST

Hallo, kannst Du mir sagen ob es stimmt das über 2 Millionen Leute in der DDR unter Waffen standen?

Admin Kommentar: Eine genaue Zahl ist uns nicht bekannt. In der DDR gab es verschiedene paramilitärische Verbände. Dazu gehörten: die Kampfgruppen, die GST, das MfS, die Grenztruppen, der militärische Geheimdienst und Waffenträger aus dem Bereich der Justiz und SED. Sollte unseren Lesern eine korrekte Zahl bekannt sein, freuen wir uns über Nachricht.
 
Heinz hat geschrieben am Mo 29 Jul 2002 20:51:49 CEST

Das ist meine Geschichte.

Mit 15 kam ich in den Jugendwerkhof weil ich in den Westen abhauen wollte. Zu Hause hielt ich es nicht mehr aus, weil mein Vater immer wenn er soff meine Mutter und mich verprügelte. Ich wollte einfach raus und als Matrose um die Welt ziehen. Mit 18 kam ich dann mit Auflagen raus und habe eine Lehre in der Landwirtschaft machen müssen, obwohl mich das gar nicht interessiert hat. Die haben mir vorgeschrieben wo ich arbeiten soll, die Wohnung und das ich 3 Jahre zur Armee soll. Deshalb bin ich wieder abgehauen und diesmal kam ich in Stasiknast. Als ich 1979 freigekauft wurde hatte ich 3 Jahre und 10 Monate abgebrummt. Ich hab dann noch sechs harte Jahre gehabt (1 Jahr ohne Arbeit, Elektrikerlehre gemacht, zweimal umgezogen) aber jetzt bin ich froh den ganzen Scheiss hinter mir zu haben. Wer im Westen gelebt hat kapiet sowieso nicht was bei uns alles abgezogen wurde. Machts gut!

Admin Kommentar: Vielen Dank für den Mut so persönliche Einblicke zu veröffentlichen. Sie beschreiben eine Seite, die ebenso zur DDR gehörte: wer die "moralischen" Vorstellungen der SED nicht erfüllte, konnte auch als Jugendlicher schon Bekanntschaft mit dem MfS und Jugendwerkhof machen.
 
Achim P. hat geschrieben am So 28 Jul 2002 21:41:35 CEST

Stasi-Opfer taugen für die Sonntagsreden der Politiker, sonst sind sie unerwünscht. Mach weiter so!

Admin Kommentar: Bei Bedarf und zu Ehrentagen erinnern sich die Volksparteien an die Menschen, die sich mit Mut und Courage gegen die Diktatur der DDR stellten und zu Opfern wurden. Eine ausreichende Würdigung gibt es bisher noch nicht. Weder ein finanzieller Schadensausgleich noch die moralische Ehrung wurde vielen Opfern zuteil.
 
mauermillionaer hat geschrieben am Sa 27 Jul 2002 16:59:42 CEST

Herzlich willkommen bei mauermillionaer.de

Ja den Titel habe ich absichtlich gewaehlt. Nicht weil ich Mauer-Millionaer bin, sondern weil es scheinbar so viele davon gibt. Und zuerst faellt mir da der Checkpoint Charlie ein. Hier hat das Haus am Checkpoint Charlie Millionen von Besuchern jaehrlich und hier haben auch die Amerikaner nach der Wende mit dem American-Buisness-Center versucht Millionen Dollars zu machen und dabei Millionen in den Sand gesetzt. Hier begegnet man auch den Spuren eines Berliner Souvenir-Haendlers, der im Sender Freies Berlin als Mauermillionaer vorgestellt wurde. Seltsamerweise ist ausgerechnet er der Haus- und Hof- Lieferrant des Mauermuseums. Auch finde ich den Umstand etwas merkwuerdig, dass nicht das Museum die Echtheit der Mauer, die im Museum angeboten wird, garantiert, sondern umgekehrt weisst der Souvenirhaendler die Echtheit nach. Und das, zumindest in der Vergangenheit, auch noch mit sehr fragwuerdigen Zertifikaten, die aus meiner Sicht grobe fahrlaessige Taeuschung, bis hin zur Urkundenfaelschung zum Inhalt haben. Es gibt aber auch Mauerstuecke im Haus am Checkpoint Charlie, die im Auftrag der Leitung des Hauses verkauft werden. Und dazu muss ich mir die Frage nicht verkneifen, warum hat es das Mauermuseum noetig seine Besucher zu taeuschen und laesst die Mauer staendig neu anmalen, bevor sie dann als echt verkauft wird. Und ich behaupte das Mauermuseum weiss ganz genau, dass die Besucher der Ausstellung, die ja auch die Mauermalerei zum Inhalt hat, im Glauben sind jetzt die Mauerkunst im Original gekauft zu haben. Wozu geht man schliesslich in ein Museum?


Admin Kommentar: Kritik ist bei einigen Aktivitäten zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur angebracht. Sie lassen jedoch Fakten vermissen. Ihre Fragen und Behauptungen sollten sich an den richtigen Adressaten richten. Wir betreiben keine kommerzielle Aufarbeitung.
 
Andreas hat geschrieben am Sa 27 Jul 2002 12:59:47 CEST

Hallo! Die Staatssicherheit darf nicht verharmlost werden. Ich bin durch n-tv auf diese Seite gekommen und werde bestimmt noch mal in Ruhe reinlesen. Grüße aus Trier, Andreas

Admin Kommentar: Wir versuchen das Wirken des MfS aus Sicht der Betroffenen und mit authentischen Fakten darzustellen.
 
Martin Drescher hat geschrieben am Do 25 Jul 2002 01:17:25 CEST

Die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts sagte 2001:

"... dieses Wissen ist ein Garant für den Fortbestand einer zivilisierten Gesellschaft. Die weiterhin zu entschlüsselnde Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes als ein Instrument der Diktatur ist ein notwendiger Kontrastbezug für die freiheitliche Demokratie."

Ich hoffe das der Klage gegen den Berliner Datenschutz Erfolg beschieden ist.

Admin Kommentar: Wir werden darüber berichten. Derzeit liegt die Klage dem Verwaltungsgericht Berlin vor. Der Bundesdatenschutzbeauftragte erklärt generell dazu: 
 
Stasi-Unterlagen  
 
Das Stasi-Unterlagen-Gesetz gibt jedermann das Recht, Auskunft aus den vom Ministerium für Staatssicherheit zu seiner Person gesammelten Unterlagen zu erhalten, in diese Einsicht zu nehmen und Kopien daraus zu bekommen. Dieses Recht haben einerseits die Betroffenen, d.h. die Opfer, die zielgerichtet ausgespäht wurden, und Dritte, d.h. sonstige Personen, über die der Staatssicherheitsdienst Informationen gesammelt hat, sowie andererseits mit gewissen Einschränkungen die ehemaligen Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes und vom Staatssicherheitsdienst Begünstigte. Von öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen dürfen die Unterlagen u.a. für die Rehabilitierung von Betroffenen, Vermissten und Verstorbenen, für die Wiedergutmachung, für den Schutz des Persönlichkeitsrechts, für die Aufklärung des Schicksals Vermisster und ungeklärter Todesfälle und der Überprüfung von bestimmten Personen im Hinblick darauf, ob sie hauptamtlich oder inoffiziell für den Staatssicherheitsdienst tätig waren, verwendet werden. Die Unterlagen sollen auch dazu beitragen, die historische, politische und juristische Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes zu gewährleisten und zu fördern. Die Aufgabe, die Stasi-Unterlagen zu erfassen, zu verwahren, zu verwalten und zu verwenden, obliegt dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Näheres, insbesondere hinsichtlich Ihres Auskunftsrechts, erfahren Sie unter folgender Anschrift: Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Glinkastraße 35, 10117 Berlin, Tel.: (030) 2241-70Fax: (030) 2241-7762, Internet:  
 
nachlesbar unter: http://www.bfd.bund.de/dsvonaz/s17.html 
 
Mit dem StUG sind die Bedingungen der Lustration geregelt. Alles weitere wird gerichtlich klarzustellen sein. 

 
 
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