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Karin Weber hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:02:58 CEST
Danke Frau Polaszczyk, habe mir Ihr Buch beim Schäfer-Verlag bestellt.
Admin Kommentar: Sie können das Buch für unser Forum rezensieren, wenn Sie möchten.
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Ursula Zerbin hat geschrieben am So 10 Jun 2007 17:58:51 CEST
Ich kenne einen lieben Menschen, der 3 x abhauen wollte und drei mal gesessen hat. Er wurde vom Stiefvater mißbraucht und gequält. Er wollte einfach allem entfliehen in den "golden Westen" Heute ist er 46 Jahre, bekommt Hartz IV und kommt überhaupt nicht nicht mehr im Leben zurecht. Keiner hilft! Wo stellt man die Anträge für Entschädigung? Ich möchte so gerne helfen.
Admin Kommentar: Vorrausetzung ist eine strafrechtliche Rehabilitierung. Wer aus politischen Gründen in der DDR inhaftiert war, kann auf Antrag rehabilitiert werden. Erst dann bestehen folgende Hilfsmöglichkeiten: - Haftentschädigung von DM 600/Haftmonat - Bei Bedürftigkeit mtl. 184 Euro Ausgleichsleistungen - einmalige Unterstützungsleistungen der Stiftung für eh.pol. Häftlinge Die Bürgerberatung der BSTU hilft Ihnen bei Detailfragen weiter: 030-23247000 oder 01888-6657000 Wir helfen bei Mailanfragen ebenfalls weiter.
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Manuela Polaszczyk hat geschrieben am So 10 Jun 2007 17:11:43 CEST
Wann kommt mein Buch, war die Frage... DDR- Ein schwerer Weg gschaeferverlag@aol.com , ISBN 3-933337-45-3 ist ab 11.06.2007 erhältlich
Admin Kommentar: Danke für den Hinweis. Für weitergehende Kommunikationen bitte das Forum benutzen.
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Renate König hat geschrieben am So 10 Jun 2007 16:54:24 CEST
Ist Ihnen schon aufgefallen das die DDR längst auf dem Müllhaufen der Geschichte liegt? Gibt es nicht genug wirkliche Probleme auf dieser Welt? Alle drei Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger und im Irak werden selbst Frauen und Kinder weiter gemeuchelt. Sehen Sie sich beispielsweise diesen Link an: http://www.stern.de/blog/10_vom_alltag_am_rande_des_wahnsinns
Admin Kommentar: Sie haben nur teilweise Recht. Diese Internetseite stellt nicht den Anspruch das globale Unrecht zu thematisieren. Sie waren Gast einer Internetseite die sich ausschliesslich mit der Aufarbeitung der SBZ/SED-Diktatur beschäftigt. Die Vergangenheit ist der Schlüssel für die Zukunft. Deutschland war an zwei Weltkriegen und zwei Diktaturen massgeblich beteiligt - dass sich dies nicht wiederholt hängt vom Wissen um die Ursachen ab. Eine Gesellschaft, die nicht bereit ist sich gegen aufsteigenden Extremismus und gegen Ideologien zu engagieren, wird auch in der Zukunft keinen Frieden finden. Der in Ihrem Link genannte Irak ist ein Beispiel dafür. Saddam Hussein war der Führer der sozialistischen Baath-Staatspartei, die früher von den Sowjets als auch von der DDR unterstützt wurde. Islamistische Extremisten und Seilschaften Saddams setzen diesen blutigen Krieg fort.
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Karin Weber hat geschrieben am So 10 Jun 2007 16:50:07 CEST
@ Manuela Polaszyk, könnten Sie bitte den Zeitpunkt der Erscheinung dieses Buches angeben?
Admin Kommentar: Durch Eingabe der ISBN sind bei Internetversandbuchhändlern (z.B. Amazon) alle Buchinformationen abrufbar.
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Manuela Polaszczyk hat geschrieben am So 10 Jun 2007 16:49:47 CEST
DDR- Ein schwerer Weg Zeitgeschichte/ DDR Bespitzelung, Haft DDR- Ein schwerer Weg von Manuela Polaszczyk ist ein authentischer Bericht aus dem Leben dieser Frau. Die Frau versucht mit ihrem Buch die öffentliche Diskussion zu diesen Themen zu verstärken. Die Autorin ist eine nicht zu verkennende authentisch Stimme. Um unbedingte Wahrheit bemüht, scheut sie sich nicht vor unbequemer Selbsterkenntnis. DDR- Ein schwerer Weg ist ein bemerkenswertes Buch einer Frau, die nichts erfunden, sondern alles auf schreckliche Weise durchlebt hat. Milieustudien der DDR, Schwere Schicksalsschläge, fingierte Anschuldigungen, erhellen die Grausamkeit der DDR-Diktatur. Hier wird die DDR nicht mystifiziert dargestellt. Hier findet man den wahrhaftigen Blick von Zeitzeugen. Das Buch DDR-Ein schwerer Weg erscheint im Gabriele Schäfer Verlag. Es ist nicht nur eine spannende eindringliche Geschichte der Frau über Bespitzelung und Inhaftierung. Es lässt auch eine grundtiefe Ehrlichkeit spüren, eine Offenheit, die fast weh tut. Die Sprache, die verwendet wird, ist unkompliziert. Dies bewirkt ,dass das Moment der Authentizität, der Glaubwürdigkeit, den Leser auch auf der sprachlichen Ebene erreicht. Es ist eine gute Mischung aus Bericht und Reflexion. Das heißt, dass sie nicht nur aufzählt, was passiert ist, sondern auch, was das Geschehene bei ihr ausgelöst hat und wie sie sich fühlt, wie sie bangt und sich zwingt nicht aufzugeben. Im Buch DDR- Ein schwerer Weg, wird die Diktatur in der DDR angeklagt. Das Werk zeigt, dass der Staat mit seinen Staatsorganen (Staatssicherheit) die Menschen willkürlich zur Staatstreue zwingen wollte. Nicht jeder lässt sich manipulieren, lässt sich zur sozialistischen Persönlichkeit (um)erziehen. Kindern war es fast unmöglich eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Menschen, die diese Ideale nicht übernahmen oder Zweifel bekamen, entwickelten sich als eigenständige Persönlichkeiten außerhalb der sozialistischen Gesellschaft, des Staates oder der Partei. Diese Persönlichkeitsveränderungen führten zu Ausreiseanträgen, die fast immer abgelehnt wurden. In jedem Fall hatte man fürchterliche seelischen wie körperliche Qualen zu erleiden. Noch heute werden die Opfer ignoriert. Die vielen Schicksale von Menschen in der DDR, die der Anpassung widerstanden haben, sollten niemals vergessen werden. Sie gilt es endlich zu Gehör zu bringen. DDR- Ein schwerer Weg // gschaeferverlag@aol.com ISBN 3933337453
Admin Kommentar: Danke für die Rezension
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Manfred Hense hat geschrieben am Sa 09 Jun 2007 00:15:49 CEST
Hallo Freunde, auch ich hatte eine 18monatige Haftstrafe bekommen wegen Versuch zum ungesetzlichen Grenzübertritt. Hatte meine Strafe in Halle "Frohe-Zukunft"abgesessen. Mich ärgert es nur immer wieder egal welches Amt man betritt,sitzen da nicht die gleichen Bonzen die schon früher einen guten Posten hatten.Ich dagegen muß mich mit 345,-Euro Arbeitslosengeld:2 abfinden und auf Dauer keine Besserung in Sicht.Ich kann dazu nur eins sagen "ARMES DEUTSCHLAND. Manfred Hense
Admin Kommentar: Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen helfen weder Ihnen, noch entsprechen sie der Realität. Allerdings ist jeder belastete Altkader des DDR-Regimes, der heute wieder Verantwortungsträger oder Beamter in unserer Gesellschaft ist, eine Zumutung für Opfer der repressiven DDR. Auch für Sie gilt: rehabilitierte Betroffene haben Anspruch auf Ausgleichsleistungen sofern eine Bedürftigkeit besteht.
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wagner michael hat geschrieben am Sa 09 Jun 2007 00:04:47 CEST
ich bin 52 jahre einfacher arbeiter.lehre musste ich abbrechen,war nicht sozialistisch genug.habe ca.15 jahre gefängnis weg.möchte mich auch mal zu wort melden,denn wenn ich so manche beiträge gelesen habe,bin ich der meinung das es noch leute gibt die es jetzt leichter haben und ihr unrecht garnicht mehr so ernst nehmen.bei mir ist es ein bisschen anderst,ich kann und will es nicht vergessen.habe auch nie irgend etwas gefordert.da deutschland wieder eins ist da wollte ich auch keine wiedergutmachung(geld).nur noch dazu.ich bekomme alg 2 arbeite für ein euro habe schulden bin 70% schwerbehindert .musste aber mal was dazu sagen.wenn man kein schleimer im gefängnis war und ist seinen grundsatz treu geblieben dann kann man das unrecht zu "DDR" zeiten nicht vergessen.ich bedanke mich das ich diese zeilen schreiben durfte irgendwie ist eine erleichterung drinn und ich weiß das es menschen gibt die wie ich denken.ich würde mich freuen wenn irgend wann eine antwort ich erhalten würde. DANKE
Admin Kommentar: Wenn Sie aus politischen Verfolgungsgründen in Haft waren, stand Ihnen eine berufliche Rehabilitierung zu. Bei haftbedingten gesundheitlichen Schäden haben Sie Anspruch auf Rentenleistungen. Wenn Sie strafrechtlich rehabilitiert sind, haben Sie Anspruch auf Ausgleichsleistungen. Wenn Sie in der DDR - aus politischen Gründen - in Haft waren, stehen Ihnen einige Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung.
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R.Buchwald hat geschrieben am Sa 09 Jun 2007 00:02:47 CEST
@ Karin Weber, lesen sie nicht ein bisschen kleinlich, wer weiß wie sie mit 71 Jahren lesen oder schreiben. Aber man sollte auch nicht die Sätze auseinanderreißen und etwas Mitgefühl haben zu dem was gemeint ist, dann ergibt sich einiges von selbst
Admin Kommentar: Mitgefühl für wahrheitswidrige Beiträge gibt es nicht - entweder Sie halten sich an unsere Netiquette oder Sie gelten zukünftig als unerwünscht.
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Manfred Kriegel hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:59:56 CEST
Hallo Freunde! Erst einmal 5***** für diese WebSite. Und nun zum eigentlichen Thema: Ich bin 1973 wegen schweren Grenzdurchbruchs mit Festnahme, Ziel Österreich. inhaftiert worden, Staatsgefängnis Brno/CSSR 1 Monat bis zur Auslieferung in die DDR. Roter Ochse DDR 7 Monate U-Einzelhaft. verurteilt zu 4 Jahren. Dann 7 Monate Zuchthaus-Brandenburg. Dann Abschiebung Chemnitz (Karl-Marx Stadt).Mein großes Anliegen, ich würde gerne Dr.Ihle, Charite' Berlin einmal wiedersehen. Er war ein politischer Mitgefangener. Auch wenn sich vielleicht noch jemand an mich erinnern kann dann melde Dich bitte! Machts gut bis zum nächsten mal. Manfred Kriegel
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche und viel Spaß mit Ihrer Musik(seite).
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Karin Weber hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:58:43 CEST
@ Herr Pasternak, mit 71 Lebensjahren dürfte man noch nicht so senil sein, der Stasi Gaskammern vorzuhalten. Das geht echt zu weit!
Admin Kommentar: Sie haben vollkommern Recht - Beiträge dieser Art weisen einen unangenehmen Duktus auf.
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Erich Pasternak hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:50:38 CEST
Was soll hier aufgearbeitet werden? die opfer erhalten, wenn sie am unteren ender der einkünfte liegen 250 €. Die täter aber erhalten sogar die zusatzrenten aus staatsdiensten wie es sich für beamte gehört.Es ist die schicht die immer unschuldig ist, denn sie haben nur ihr pflicht getan und dem staat gedient, selbst wenn es um die zuarbeit für die transporte in die gaskammern und haftanstalten der stasi ging. Mit 71 kann ich sagen, opfer darfst du nicht sein, denn nur als täter wirst du belohnt.
Admin Kommentar: Die Vernichtung von Menschen aus rassistischen und ideologischen Gründen mittels Gaskammern, ist eine der eklatanten Tatsachen aus der zeit des Nationalsozialismus. Im Namen des Kommunismus wurden dutzende Millionen Menschen durch Lenin, Stalin, Pol Pot oder Mao umgebracht. In der SBZ nutzten die Sowjets bspw. die KZ Sachsenhausen und Buchenwald. Dort wurden keine Gaskammern betrieben - Ihre Bemerkungen sind falsch. Derart offensichtlicher Unfug ist hier unerwünscht!
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Klaus hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:43:08 CEST
Hallo, wer ist eigentlich in der deutschen Bevölkerung überhaupt an einer Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte interessiert? Aufarbeitung hieße doch nichts anderes, als sich mit sich selbst zu befassen! Wie habe ich mich selber insbesondere in diesem Regime verhalten? Fragen wie: Wie habe ich mich persönlich gegenüber denen verhalten, die nicht in dieser rotbraunen Brühe mitgeschwommen sind? Habe ich mich auch nur ansatzweise solidarisch verhalten, wenn einem von denen durch übereifrige Parteigenossen, Funktionsträgern in den Betrieben, Mitarbeitern der Stasi oder der Volkspolizei übel mitgespielt worden ist? Ich habe solche Erfahrungen nicht gemacht! Im Gegenteil. Meine "Mitmenschen" haben sich von mir abgewandt, sich davongestohlen und die Augen zugemacht. Solche Verhaltensweisen kennen wir ja aus unserer Geschichte sehr genau. Hier, in unserem persönlichen Verhalten muss eine gründliche, rigorose Aufarbeitung stattfinden, wenn sich Regime wie Hitlerdeutschland oder DDR-Diktatur nicht mehr möglich sein sollen. Wir tragen, jeder einzelne von uns trägt hierfür ein Quäntchen Zuständigkeit und Mitverantwortung, oder nicht?
Admin Kommentar: Etwa 80% der Bevölkerung Deutschlands hat entweder nicht in der DDR gelebt oder ist zu jung um sich an die Realität der DDR-Diktatur zu erinnern. Unbeteiligte kann man für politische und historisch werdende Reflexionen schwer motivieren. Trotzdem bleibt es Aufgabe der Gesellschaft an vergangenes Unrecht zu mahnen. Deutschland hat in nur einem Jahrhundert zwei Weltkriege und Diktaturen ermöglicht - für eine demokratische und friedliche Zukunft ist die Aufarbeitung der eigenen Geschichte daher unerlässlich. Jeder Betroffene, jedes Opfer der SED-Diktatur sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Aufarbeitung mitwirken. Es gibt keine bessere Erinnerung als die der Zeitzeugen.
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Dieter Klemantowitz hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:41:06 CEST
Was warf mir der Bezirksstaatsanwalt des 1. Strafsenates Neubrandenburg am 07.05.1963 (Geburtstag meines Vaters) vor? Staatsgefährdende Hetze und versuchtes illegales Verlassen der DDR. Es liest sich wie folgt : So war es der Wille des Angeklagten, sich bei Anruf lieber erschießen zu lassen, als auf das Gebiet der DDR zurückzukehren! Geht es noch trauriger ? Nachzulesen in der mir vorliegenden Anklage und dem darauf gesprochenem Urteil - im Namen des Volkes!!!
Admin Kommentar: Möchten Sie Auszüge Ihrer Stasiakte für Aufarbeitungszwecke zur Verfügung stellen?
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Manuela Polaszczyk hat geschrieben am Fr 08 Jun 2007 23:39:33 CEST
Erst einmal ein Dank an all die jenigen die es schaffen die Geschichte der Opfer aufrecht zu erhalten. Die nachfolgenden Generationen sollen wissen, das es Menschen in der DDR gab, die für die Freiheit ins Gefängnis gegangen sind. Ich habe auch ein Buch geschrieben über meine Flucht. War inhaftiert vom23.7.1984-11.9.1985 mein Buch: DDR- Ein schwerer Weg = Gabriele Schaefer Verlag
Admin Kommentar: Vielen Dank für Ihren Beitrag. Gibt es Rezensionen zu Ihrem Buch?
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Hajo hat geschrieben am Fr 25 Mai 2007 14:42:52 CEST
Opfer Rente, ein kleiner Sieg,doch ein enormer Erfolg für eine gute Sache.Ich möchte mich bei diejenigen bedanken,welche sich so aufopferungsvoll all die Jahre dafür eingesetzt haben und es auch weiterhin tun,damit das schwärzeste Kapitel des ehemaligen DDR Staates unvergessen bleibt.Demokratie bekommt man nicht geschenkt und fällt auch über Nacht nicht vom Himmel.Man muß dafür einstehen und jeden Tag aufs neue schützen.Wer jetzt nur die 250 EURO sieht,hat immer noch nicht aus der Vergangenheit gelernt.Wir waren eigesperrt,weil wir mit der totalitären Staatsreform nicht einverstanden waren und uns dagegen auf verschiedenster Art und Weise dagegen zur Wehr setzten.Ich habe es nicht bereut.Ich bekomme auch keine Albträume,obwohl es auch für mich nicht leicht war und einmal ganz knapp dem Tot von der Schippe gesprungen bin in meiner Haftzeit.Ich schaue nach vorne und versuche seit 17 Jahren meine gewonnene Freiheit sinnvoll zu nutzen.
Admin Kommentar: Das 3.SED-Unrechtsbereinigungsgesetz ist der erste (überfällige) Schritt, um einen Nachteilsausgleich für Opfer der SBZ/DDR-Diktatur zu ermöglichen. Es ist kein Schlussgesetz und wirft daher noch viele Probleme auf. Wichtig ist jedoch: ein Nachteilsausgleich in dieser Form wird gesetzlich festgeschrieben und wird zum unabdingbaren Teil der notwendigen Aufarbeitung der DDR-Diktatur.
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Stefan Schuster hat geschrieben am Fr 25 Mai 2007 14:51:52 CEST
Meine Oma durfte nach der Ausreise meiner Eltern (1986) nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Jetzt bekommt sie weniger Rente als ihre Arbeitskolleginnen. Gibt es für sie auch eine Möglichkeit zur Entschädigung?
Admin Kommentar: Ja. Sie sollte einen Antrag auf berufliche Rehabilitierung stellen. Wenn Sie aus Gründen politischer Verfolgung ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte und dadurch rentenrechtliche Nachteile hat, wird dies bei der Rentenberechnung korrigiert. Bei sozialer Bedürftigkeit und zumindest dreijähriger Verfolgung durch das MfS, hat Ihre Oma Anspruch auf soziale Ausgleichsleistungen. Sie würde in diesem Fall monatlich 124 Euro zu ihrer Altersrente anrechnungsfrei erhalten.
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Noeske, Berthold hat geschrieben am Fr 25 Mai 2007 14:50:20 CEST
Hallo zusammen, ich suche für eine Dokumentation "Widerstand in Eberswalde nach 1945" Menschen, die nach dem Aufstand 17. Juni 53 bzw. wg. Protesten nach der Niederschlagung des Ungarnaufstandes durch die Sowjets usw. Berufs- oder Ausbildungsprobleme bekamen oder sogar im Stasiknast landeten. Ein Gästebuchschreiber, den ich kontaktierte, teilte mir mit, dass mit ihm im Haftarbeitslager "Schwarze Pumpe" bei Cottbus ein Eberswalder "17. Juni" mit ihm dort untergebracht gewesen sei, an dessen Namen er sich nicht mehr erinnere. Für Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar. MfG B. Noeske
Admin Kommentar: Die Landesbeauftragten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern können Ihnen weiterhelfen.
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zink, jörg hat geschrieben am Fr 25 Mai 2007 14:49:48 CEST
Moin Moin, bin jahrgang 62,suche leute die 1983- 84 als politischegefangene in NAUMBURG waren bitte meldet euch danke.
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche!
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annika hat geschrieben am Mi 16 Mai 2007 20:37:52 CEST
Bernd, auch mein Beitrag, der Zeit und Energie gekostet hat, wurde einfach gelöscht. O.k wäre ja noch gewesen, wenn alles ins Forum verschoben worden wäre. Aber im Forum bin ich auch schon für eine in meinen Augen gute Anregung in den Senkel gestellt worden. Unter Achtung des Gegenüber, auch wenn er anders denkt, wütend ist oder auch mal verbal danebenhaut, verstehe ich was anderes. Beitrag weg - Problem weg. Ich dachte, wir hatten was gelernt. Von daher war dies hier mein letzter Beitrag. Annika
Admin Kommentar: Auch wir machen es uns mit der Moderation oftmals nicht leicht. Wir wünschen Ihnen viel Glück und verstehen Ihre Kritik als Anregung.
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