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detlef4484 hat geschrieben am Mi 25 Jul 2007 00:55:29 CEST

also leute eine schlechte nachricht wer die opferrente bekommen möchte mus 6 volle monate gesessen haben angefangene zählen nicht als volle monate tut mir leid aber ich habe in berlin marienfelde angerufen und im büro von herrn vaatz.

Admin Kommentar: § 17a des 3.SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes regelt:  
 
Besondere Zuwendung für Haftopfer 
(1) Berechtigte nach § 17 Abs. 1, die in ihrer wirtschaftlichen Lage besonders 
beeinträchtigt sind, erhalten auf Antrag eine monatliche besondere Zuwendung 
für Haftopfer, wenn sie eine mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen 
rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbare Freiheitsentziehung von insgesamt 
mindestens sechs Monaten erlitten haben. Die monatliche besondere 
Zuwendung für Haftopfer beläuft sich auf 250 Euro. 
 
Die Auskunft ist daher richtig.

 
Karin hat geschrieben am Mi 25 Jul 2007 01:32:01 CEST

Dieter hat es auf den Punkt gebracht und ich denke, dass sich hier wohl im Moment alle Ämter gleich verhalten. Warum also solchen Stress? Es hat 17 Jahre gedauert, nun kann man doch auch noch die restliche Zeit abwarten. Wem es zusteht, der wird es auch bekommen.

Admin Kommentar: Noch im August soll durch Veröffentlichung das Gesetzes inkrafttreten. Die Opferpension wird monatlich im Vorraus gezahlt - eine Antragsstellung Ende August ist daher ohne Einschränkung ausreichend. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Anträge annehmenden Behörden der Bundesländer veröffentlicht.
 
renozeros hat geschrieben am Mi 25 Jul 2007 01:36:43 CEST

Antrag Opferrente in MV! 
In MV ist nach heutigen Stand das Amt f.Rehabilitierung beim Justizministerium MV zuständig.Am17.Juli wurde mir mitgeteilt,daß derzeit noch keine Antragsformulare zur Verfüg.stehen.Außerdem ist eine Antragstellung erst nach in Kraft treten des Gesetzes möglich.Auskunft erteilt:Frau Protz 
0385/588-3460

Admin Kommentar: Untergeordnete Behörden können nur dann rechtsverbindliche Auskünfte erteilen, wenn die relevante Landesbehörde schon eine Festlegung getroffen hat.  
 
Auch hier gilt: eine Antragstellung vor Inkraftreten des Gesetzes ist unnötig. Es werden rechtzeitig von den Ländern die benötigten Antragsmodalitäten veröffentlicht.Wir werden auf diese - sofort nach Bekanntwerden - auf unseren Seiten hinweisen.

 
Manfred Hense hat geschrieben am Mi 25 Jul 2007 01:43:44 CEST

Guten Morgen 
 
In den letzten Wochen spricht man immer öfter von der Opferpension.Ich persönlich habe einen formlosen Antrag an das Landesmt für Soziales und Familie gestellt. Aber bekommen nur diejenigen eine monatliche Opferpension die ein monatliches Einkommen vorweisen können? 
Da ich ja Arbeitslosengeld.2 beziehe und dieses nicht als Einkommen zählt,würde ich nicht in den Genuss kommen die 250,-Euro zu erhalten? Es wurde doch von Anfang an davon gesprochen,wenn Bedürftigkeit besteht. Wer kann mir da weiterhelfen? 
Grüße Manfred Hense

Admin Kommentar: Das Gesetz regelt es eindeutig: 
 
"Das monatliche Einkommen ist 
entsprechend § 82 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 des Zwölften Buches 
Sozialgesetzbuch zu ermitteln; Renten wegen Alters, verminderter 
Erwerbsfähigkeit, Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit sowie wegen Todes oder 
vergleichbare Leistungen bleiben unberücksichtigt. Die Einkommensgrenze 
wird festgelegt. 
 
Im SGB heisst es: 
 
§ 82 Begriff des Einkommens 
 
(1) 1Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert mit Ausnahme der Leistungen nach diesem Buch, des befristeten Zuschlags nach § 24 des Zweiten Buches, der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz und nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsehen und der Renten oder Beihilfen nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schaden an Leben sowie an Körper oder Gesundheit, bis zur Höhe der vergleichbaren Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz. 2Bei Minderjährigen ist das Kindergeld dem jeweiligen Kind als Einkommen zuzurechnen, soweit es bei diesem zur Deckung des notwendigen Lebensunterhaltes benötigt wird. 
 
(2) Von dem Einkommen sind abzusetzen 
 
1. 
auf das Einkommen entrichtete Steuern, 
2. 
Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung, 
3. 
Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind, sowie geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten, 
4. 
die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben, 
5. 
das Arbeitsförderungsgeld und Erhöhungsbeträge des Arbeitsentgelts im Sinne von § 43 Satz 4 des Neunten Buches. 
 
(3) 1Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist ferner ein Betrag in Höhe von 30 vom Hundert des Einkommens aus selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit der Leistungsberechtigten abzusetzen, höchstens jedoch 50 vom Hundert des Eckregelsatzes. 2Abweichend von Satz 1 ist bei einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen von dem Entgelt ein Achtel des Eckregelsatzes zuzüglich 25 vom Hundert des diesen Betrag übersteigenden Entgelts abzusetzen. 3Im Übrigen kann in begründeten Fällen ein anderer als in Satz 1 festgelegter Betrag vom Einkommen abgesetzt werden.

 
Dieter hat geschrieben am Mi 25 Jul 2007 01:47:06 CEST

Info für Petra und für alle Forum Teilnehmer, schön ruhig bleiben, leider kann ich kein Originales Schriftstück veröffentlichen, ( warum eigentlich nicht ? ) darum hier nur den Sinn. Auf meinen Antrag nach Berlin habe ich folgende Antwort erhalten - in Kurzform : Nun muß es noch vom Bundespräsidenten unterschrieben und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Dies wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Am Tag der Veröffentlichung tritt das Gesetz in Kraft.EINE ANTRAGSTELLUNG IST ERST DANN MÖGLICH !!! 
Ihr oben genanntes Schreiben kann deshalb nicht als Antrag bearbeitet werden. Ich bedauere, Ihnen nicht behilflich sein zu können und sende Ihnen Ihr oben genanntes Schreiben zu meiner Entlastung zurück. 
Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin. 
So, nun wißt Ihr es alle, braucht Euch nicht von irgendwelchen Schlaumeiern verrückt machen zu lassen ! 
Bis denne ...... 
Dieter

Admin Kommentar: Das Gästebuch dient Kurzkommentaren. Dokumente können Sie per Mail senden und zur Veröffentlichung freigeben oder im Forum posten.
 
petra nowak hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:57:32 CEST

Hallo zusammen,möchte gerne wissen wo ich meine Opferrente beantragen kann und ab wann gibt es sie. danke !

Admin Kommentar: Lieber leserinnen und Leser, 
 
bitte nehmen Sie sich die Zeit und durchsuchen diese Internetseite, das Forum und Gästebuch nach Ihnen wichtigen Themen. Sollten Sie keine relevanten Informationen finden, können Sie Ihre Anfrage gerne im Gästebuch stellen. 
 
Ihre konkrete Frage wurde dutzende Male kommentiert und im Forum ausführlich behandelt. Bitte LESEN Sie dort nach. 
 
Wir nehmen uns die Zeit diese Seite ehrenamtlich zu betreiben - nehmen Sie sich etwas Zeit die passenden Informationen nachzulesen. 

 
kitty hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:56:02 CEST

Hallo renozeros, 
Für die Berrechnung der SED-Opferpension werden die rehabilitierten Haftmonate für das halbe Jahr angerechnet.Wie Du schon schreibst ist es richtig,jeder angefangende Monat wird als voller bezahlter Haftmonat berechnet.

Admin Kommentar: Derzeit gibt es noch keine amtlich veröffentlichte Bestimmung über die Auslegung der Anrechnungszeiten.
 
Dieter hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:55:21 CEST

Sagen Sie Ihrem Nachbarn, er möchte seinen Antrag an die Stelle stellen, von der er seine Häftlingsentschädigung bekommen hat. 
Er bekommt von dort Antwort. Nur ruhig bleiben und nichts überschlagen. 
Tschüß, Dieter

Admin Kommentar: Die Antwort ist nicht zutreffend. Bitte lesen Sie in unserem Forum den aktuellen Stand nach.
 
Maik Döhring hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:53:09 CEST

Hallo, ich schreibe für einen Nachbar, der nicht die Möglichkeit hat sich selbst hier zu Informieren. Meine Frage ist, wo man den Antrag stellen kann um die Rente ehemaliger politische Häftlinge (ehemalige SED Opfer) zu bekommen! Über Nachricht von Euch würde ich mich freuen und bedanke mich im voraus. Gruß M.D.

Admin Kommentar: Sie finden in unserem Forum jede derzeit verfügbare Information - bitte dort nachlesen.
 
renozeros hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:48:26 CEST

Die SED-Opferrente setzt eine mind.6-Monate Haftzeit voraus.Weiß jemand wie das gerechnet wird?Bei der Reha zählte der angefangene Monat als voller Haftmonat.

Admin Kommentar: Noch gibt es dazu widersprüchliche Aussagen. Wir beantworten Ihre Frage sobald wir darüber gesicherte Auskunft geben können.
 
Klaus hat geschrieben am Do 19 Jul 2007 04:37:11 CEST

Hallo Ihr Alle 
 
Es ist schon einige Zeit her, dass ich die Seite „stasiopfer.de“ entdeckt habe. Als Opfer der Diktatur des Proletariats bin ich froh drüber, dass es eine derartige Seite gibt. 
„Danke!“ 
Zur Aufarbeitung der Vergangenheit in der DDR gibt es viele Wege. Dieser hier, ist wohl einer der Besseren, weil er öffentlich ist und somit für jedermann zugänglich. Vor Jahren, Mitte der Neunziger, hatte ich mal angefangen, mir die Vergangenheit in bezug auf das MfS von der Seele zu schreiben. Habe das aber, weswegen auch immer, aufgegeben. Mit der Kenntnis, das es die Seite „stasiopfer.de“ gibt, habe ich das schreiben wieder aufgenommen. Es wird bestimmt noch einige Zeit in Anspruch nehmen aber irgendwann, in näherer Zukunft, werde ich schon fertig. Es wird kein Roman! 
Aufarbeitung? 
Schon das Aufdecken der Machenschaften, der Schergen des Erich Milke, dem Schutzschild der SED, der größten Partei, der größten DDR der Welt, wird meiner Meinung nach viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn trotz BStU und solchen Seiten wie „stasiopfer.de“ und der Gleichen, muss einem immer bewusst sein, dass die Akten der Stasi nicht vollständig sind und dass gestaltet eine generelle Aufarbeitung sehr schwierig.  
Trotz, über 1200 Seiten Stasiaktenberg, hege ich den Verdacht das Teile von ganz bestimmten Bezugspunkten in meiner Akte fehlen. Eine Zweite Überprüfung Ende der Neunziger, hat dazu auch nichts ergeben. 
 
Macht das Beste daraus! 
Bis die Tage 
Klaus 


Admin Kommentar: Das Ministerium für Staatssicherheit vernichtete in den Tagen der friedlichen Revolution zur Jahreswende 1990 exzessiv Stasiakten und Belege totalitärer Aktivitäten. 
 
Wer als Betroffener das Glück hat seine unvernichtete Stasiakte zu erhalten, darf keine vollständige Aufklärung erwarten. Das MfS hatte keineswegs jeden Bürger der DDR zum gläsernen Menschen machen können. 
 
Zeitzeugenberichte sind ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur. Über 80% der Bundesbürger hat die DDR nicht selbst erlebt. Sie können (anonymsiert) Aktenauszüge zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen - wenn Sie möchten.

 
Dieter Klemantowitz hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:36:59 CEST

Zu meinem Schreiben vom 8.Juni 07 fragten Sie ob ich meine Akte verfügbar mache? Die Vergangenheit wurde doch aber schon von den Tätern aufgearbeitet, das ist nun leider mal so ! Anfang der 90 schrieb ich ein Buch das vom Tabbert Verlag 4 Fachleute durchweg positiv bewertet wurde. Jedoch baute ich und konnte nicht die geringen Mittel aufbringen. Es heißt - Waldheim, das war die Hölle. Heute hält sich mein Interesse an einer Veröffentlichung in Grenzen.Wollen Sie es haben ? 
Freundliche Grüße, Dieter Klemantowitz

Admin Kommentar: Die Täter der Stasi, die Verantwortlichen der SED-Diktatur oder die Altgenossen der PDS/DieLinke arbeiten nicht die Geschichte auf, sondern sie betreiben oftmals Geschichtsklitterung. 
 
Gut geschriebene, glaubwürdige und mit Stasiakten unterlegte autobiografische Bücher über die Stasi finden eine interessierte Leserschaft.  
 
Wir können Sie bei der Veröffentlichung eines Buchs unterstützen. Auszüge aus Ihren Stasiakten und Ihrem Manuskript können Sie kostenfrei bei uns publizieren.

 
rolf hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:27:48 CEST

hat sich ja was geändert hier. 
war das mit dem registrieren wirklich nötig?ich bin in meinem leben schon zu oft registriert worden. 
 
jetzt zu meinem anliegen: 
ich habe anspruch auf die opferrente,kann hier in berlin aber nirgends meinen antrag loswerden.niemand ist zuständig bzw.es wird sich hinter der begründung versteckt das gesetz habe noch nicht den bundesrat passiert.wir haben eine grosse koalition,da kann doch garnichts mehr schiefgehen. 
ich konnte in erfahrung bringen dass zumindest in sachsen anträge angenommen werden. 
weiss jemand wer in berlin zuständig ist?

Admin Kommentar: Unser Gästebuch und Forum dient der ernsthaften Kommunikation mit unseren Besuchern und den fast 1000 registrierten regelmässigen Benutzern. Wir bieten als Gastgeber eine Plattform und bitten um Beachtung unserer Netiquette und Benutzerregeln. 
 
Wir moderieren oder löschen Teilnehmer oder Beiträge, die gegen eine unser Regeln verstossen.

 
Herbert "Ronny" Sche hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:23:55 CEST

Hallo, Herr Herms, 
in der Untersuchungshaft Rostock war ich mehrere Male. Aber leider war es mir nie möglich, einen Fotoapparat mit hinein zu nehmen. Deshalb kann ich keine Fotos beitragen. Und wenn ich mal draussen war, habe ich einen Riesenbogen darum gemacht. Damals war es mir nicht wichtig, sowas zu fotografieren. Bei meinem letzten Besuch in Rostock habe ich zu meiner Freude gesehen, dass dieser Bau inzwischen abgerissen wurde. Ich glaube, da ist jetzt ein Supermarkt oder so was ähnliches. Nimmt zwar nicht die Erinnerungen, aber ist beruhigend, dass auch so eine üble Sache vergänglich ist. Also, Fotos kann ich nicht beitragen, aber wenn Sie irgendwelche Fragen über das Untersuchungsgefängis Rostock haben, beantworte ich gerne. WattwurmRonny@web.de 
 
Viele Grüße, Ronny Scherwing

Admin Kommentar: Danke für die Hilfsbereitschaft. Hinweis: Einträge im Gästebuch mit Hilfegesuchen können Sie direkt per Mail beantworten.
 
Christian Herms (bag hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:26:19 CEST

Hallo an alle! 
 
War lange nicht mehr hier! Viel zu tun! Aber schön, dass es Euch alle noch gibt! Wie heißt es so schön? „Freunde sind wie Sterne! Du kannst sie nicht immer sehen! Und trotzdem sind sie da!“ 
Nun aber zum Thema! Wie ich vor längerem schon einmal erwähnt hatte, schreibe ich an einem Roman. In diesem Buch, welches noch in diesem Jahr heraus kommen soll, so hoffe ich jedenfalls, geht es um einen jungen Mann und um seine recht bewegte und teilweise sehr gefährliche Fluchtgeschichte. Eine wahre Geschichte! Meine Geschichte! Im Prinzip bin ich mit dem ersten Teil etwa 500 Seiten, drei sollen es werden, beinahe fertig. Zumindest, was des Rohtext betrifft. Was mir noch fehlt, ist das passende Bildmaterial. Ich würde gern das eine oder andere Foto dazu tun! Auch wenn mein Lektor der Meinung ist, dass ich in Bildern schreibe, sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Es kommt immer wieder vor, dass man etwas, so sehr man sich auch bemüht, nicht so beschreiben kann, wie es gerne würde! Nun kann ich natürlich auch selbst danach suchen! Das Problem ist nur, dass mir dafür die Zeit fehlt! Daher wäre ich sehr froh und dankbar, wenn mir hier jemand helfen könnte! Auch, wenn es nicht viel ist, wird jeder, der mir bei meinem Buch behilflich ist, namentlich darin erwähnt! Natürlich nur, wenn man das auch möchte! Was ich brauche, sind Bilder von Zellen, Zellentrakten, Duschräumen und diverse Utensilien. 
Bevorzugte Orte sind das Jugendhaus Halle/ Saale (Frohe Zukunft), Strafvollzug Leipzig/ Leipzig Rackwitz/ Magdeburg, die U-Haft in Meißen und Rostock. 
 
Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Hilfe. 
mfg Christian Herms

Admin Kommentar: Es gibt gelegentlich freies Bildmaterial für Bildungszwecke. Fragen Sie bei den zuständigen Landesbeauftragten oder Ausenstellen der BSTU nach relevanten Fotos. 
 
Viel Glück mit Ihrem autobiografischen Buchprojekt!

 
Anne S. hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:18:32 CEST

Hallo an alle, 
meine DDR-Zeit liegt lange zurück. Im "Westen" geboren zogen meine Eltern mit mir 1965!!! in die DDR. Nach mehreren Ausreiseanträgen und den dazugehörigen Konflikten durften meine Mutter und ich endlich wieder zurück in den "Westen". Vor einiger Zeit hatte ich den Mut, meine Stasi-Akte anzufordern, auch die Einsicht in die Akte meines inzwischen verstorbenen Vaters habe ich beantragt. Zuerst gestaltete sich der Antrag sehr schwierig - jetzt habe ich es geschafft! Die Akte meines verstorbenen Vaters wird mir nach deren Auffinden vorgelegt? Ein Wunder? Es waren Begründungen nötig, die Akte einzusehen. Viele alte Wunden wurden aufgerissen, die hoffentlich nach Einsicht in die Akte geschlossen werden können. Wer hat noch Erfahrung mit Einsichtnahme in die Akten von Verwandten? 
Grüße von Anne

Admin Kommentar: Nutzen Sie die Beratungsmöglichkeiten bei der Akteneinsichtnahme. So verstehen Sie die Begrifflichkeiten und den menschenverachtenden Jargon der Stasi besser, können Details hinterfragen und vermeiden Fehlinterpretationen. Viel Glück!
 
schlumpf79 hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:17:12 CEST

Hallo! Ich muss ein großes Lob über diese Seite aussprechen. Wenn ich auch ein "Wessi" bin, so denke ich sind wir nun schon lange genug ein vereintes Deutschland. Und somit sollten wir nicht weg schauen und die unterstützen, die teilweise so viel Leid erfahren haben.  
Grüße aus der Schillerstadt Marbach a.N.

Admin Kommentar: Danke! Wir möchten einen kleinen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur leisten.
 
Sarah hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:10:28 CEST

Hallo, 
Kann mir jemand sagen, ob das Buch von Sigrid Paul schon erschienen ist. Ich war 2005 im Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen sie hat damals unsere Klasse durch das Gefängnis geführt. Sie hat uns erzählt, dass sie ein Buch schreiben würde. Wollte mal wissen, ob es das schon zu kaufen gibt. Außerdem wollte ich noch fragen wann der Film "Zersetzung der Seele" nochmal im Fernsehen läuft hab ihn immer verpasst als er kam. Bitte um Antwort!!! Danke im Voraus Gruß Sarah

Admin Kommentar: Fragen Sie wegen dem Buch bitte direkt in der Gedenkstätte nach. Über die nächste Ausstrahlung des Films "Zersetzung der Seele" können Sie sich direkt bei dem Produzenten und Filmemacher informieren: http://www.lichtfilm.de
 
D-ROLF hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:04:57 CEST

Über 1 000 Seiten Stasi-Akte existieren über mich. Selbst die russische Auslandsabwehr "musste" sich mit mir befassen. Freundlich aufgearbeitet ist das in meinem Buch "Nicht ohne meinen Trabi!" zu lesen. Weitere Details stelle ich gern zur Verfügung 
ff 
D-ROLF

Admin Kommentar: Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihren weiteren Weltabenteuern. Gerne können Sie uns Kopien Ihrer Stasiakten in Auszügen zur Verfügung stellen - wir verweisen unsere Besucher dann gerne auf Ihre lesenswerte Internetseite.
 
Arnold Andreas hat geschrieben am Do 28 Jun 2007 01:03:49 CEST

Ich habe von 1988 bis zum 12.10.1989 im stasigefängnis (ehemals karl-marx stadt) wegen § 213 
R-Flucht gesessen . 
vieleicht kennt mich ja noch jemand aus dieser zeit? 
alles gute euch

Admin Kommentar: Wie erlebten Sie die Maueröffnung in der Haftanstalt?
 
 
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