T.Sterneberg hat geschrieben am Fr 27 Mai 2005 18:50:37 CEST
Eine Anfrage an Herrn Detlef Bloß - persönlich - Sehr geehrter Herr Bloß, ich ( Betroffene 3 Jahre Haft) informiere und berate seit 2003 beim Sozialverband Deutschland im LV Berlin-Brandenburg selbst Betroffene. Mich würde interessieren, welche Haftschäden, wie bewertet worden sind.Somit hätten wir einen Hinweis, ob die Gerichte bzw. Gesundheitsämter gleichermaßen urteilen. Bis heute fehlen jegliche Statistiken. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören, meine e-mail adresse: T.Sterneberg@gmx.de Herzlichen Dank und liebe Grüße an Sie persönlich Tatjana Sterneberg
Admin Kommentar: Bitte beachten: persönliche Anfragen zu Beiträgen im Gästebuch, bitte per Mail stellen. Für Diskussionen steht zusätzlich unser Forum zur Verfügung - vielen Dank.
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detlev bloß hat geschrieben am Mi 25 Mai 2005 10:35:47 CEST
detlev bloß duisburg,25.05.2005
liebe leser des stasigästebuches,
am 24.05., erhielt ich nach anderthalbjähriger wartezeit den positiven beschluß des sozialgerichtes duisburg, 13.kammer über die traumatologische begutachtung. wir, mein anwalt und ich hatten damals den antrag gestellt. es ging um mißhandlungsschäden im ddr-knast und um meine hhg-rente beim versorgungsamt. mit gruß an alle detlev bloß
Admin Kommentar: Ihr Verfahren wurde in vergleichsweise kurzer Zeit entschieden. Es gibt Betroffene deren Sozialgerichtsverfahren sich über 8 Jahre erstrecken. Bitte benutzen Sie unser Forum für weitergehende Nachrichten - vielen Dank.
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Tatjana Sterneberg hat geschrieben am Mo 23 Mai 2005 22:23:19 CEST
Bei dem Beitrag 1791 vom 23.05.2005 hat sich bei der Telefonnummer zur Anmeldung für die Veranstaltung ein Fehler eingeschlichen Ich bitte um Korrektur. Vielen Dank
Tel. 26 39 38 - 0
Admin Kommentar: Viel Erfolg!
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Tatjana Sterneberg hat geschrieben am Mo 23 Mai 2005 18:39:13 CEST
Sozialverband Deutschland - LV Berlin-Brandenburg Informations- und Beratungsstelle für Verfolgte der SED-Diktatur
Veranstaltungsinformation - Vortrag Psychische Gesundheitsschäden nach politischer Verfolgung in der ehemaligen DDR
Referent: Dipl. Psychologe Stefan Trobisch-Lütge
Tag: 21. Juni 2005 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Beratungszentrum des SoVD - LV Berlin Brb Eingang Einemstraße 12 10785 Berlin
In dieser Veranstaltung wird auch auf die Möglichkeit der Anerkennung von Folgeschäden nach dem Bundesversorgungsgesetz hingewiesen.
Wir würden uns freuen, Betroffene und Interessierte zu unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Wegen der Platzreservierung bitten wir um telefonische Anmeldung unter: 26 39 39 - 0
Admin Kommentar: Viel Erfolg bei Ihren Veranstaltungen! Wir empfehlen für Interessierte oder Betroffene die kostenlos beziehbare Broschüre: "Gesundheitliche Folgen Politischer Haft in der DDR", die bei allen Landesbeauftragten und vielen Opferverbänden erhältlich ist.
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Ines hat geschrieben am Fr 20 Mai 2005 13:52:24 CEST
Da ich erst 12 Jahre alt war als die Wende kam kann ich mich nur an meine schöne Kindheit erinnern. Nun starb mein Onkel vor ein paar Wochen und ich erfuhr das er früher bei der Stasi Abhörspezialist war. Seitdem lese ich viel darüber im Internet nach. Ich wünsche allen von der Stasi verfolgten Glück und die Kraft verzeihen zu können.
Admin Kommentar: In vielen Familien sind die persönlichen Verstrickungen in das repressive System der DDR nicht thematisiert. Es ist den nachfolgenden Generationen vorbehalten Ihre Eltern und Großeltern zu hinterfragen.
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Nathánaël van Rijn hat geschrieben am Fr 20 Mai 2005 13:46:10 CEST
Ich danke alle Leute, die mir geholfen haben Information zu bekommen, oder meine Umfrage beantwort haben.
Vielen Dank,
Nathánaël van Rijn
Admin Kommentar: Auch wir danken allen unseren aktiven Lesern.
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Renate Winkel hat geschrieben am Di 17 Mai 2005 11:16:36 CEST
Stasiaufarbeitung ein Flopp? Halbe Wahrheiten sind auch Lügen. Es gibt ehemalige IM-Leute, die ihre Arbeit aus diesem Grunde verloren haben und gleichzeitig Leitende Angestellte, die ihren Posten behielten und heute viel Geld verdienen. Es wurden ehemalige IM´s entlassen nach Gutdünken des Vorgesetzten. Eine leitende Angestellte verriet mir, dass es oft der Willkür des Chefs vorbehalten ist, einen zu entlassen oder zu behalten. Es werden damit Arbeitskräfte gefügig gemacht, indem man, natürlich etwas durch die Blume, droht: Ich kann auch anders.
Admin Kommentar: Halbe Wahrheiten haben oft auch mit Unwissen zu tun und sind damit keine vorsätzliche Lüge. Die schwersten Mängel bei der Überprüfung auf Mitarbeit für das Ministerium für Staatssicherheit liegen in der Tatsache begründet das Leitungskader und Nomenklaturkader nicht für eine inoffizielle Zusammenarbeit gewonnen werden durften - für dieses Klientel war das MfS ja tätig. Die gesetzlichen Überprüfungen erfassen darüber hinaus verpflichtend nur die Personen, die im öffentlichen Dienst oder in herausgehobenen gesellschaftlichen Positionen tätig sind/ werden wollen (das Gesetz können Sie im Wortlaut auf unserer website nachlesen). In der Privatwirtschaft ist es jedem Unternehmen selbst überlassen die Bewerber auf eine frühere Mitarbeit für den totalitären Geheimdienst der DDR zu überprüfen. Es gibt keine Patentrezepte bei der Aufarbeitung einer totalitären Diktatur - nichts anderes war die DDR. Eine demokratische Gesellschaft ist mit der juristischen Aufarbeitung immer überfordert. Zudem verstehen es die vormaligen Machteliten der SED (nunmehr PDS) hervorragend ihre Netzwerke unter Ausnutzung sämtlicher Rechtsmittel durchzusetzen. Was den Nationalsozialisten und ihren faschistoiden Kadern nach dem von ihnen angezettelten Krieg gelang, wiederholte sich nach der friedlichen Revolution auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Trotz allem ist Deutschland beispielhaft für alle anderen Länder des ehemaligen Ostblocks in den meisten Fragen der Aufarbeitung ihrer Geschichte. Besser würde es in einer Demokratie nur dann gehen, wenn die Öffentlichkeit sich stärker für dieses Thema interessieren und engagieren würde. Da es keine sehr starke Lobby gibt, setzt sich die Politik nicht offensiv für eine umfassende Aufarbeitung - und auch für die Rechte der Opfer dieses totalitären Systems - ein.
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detlev bloß hat geschrieben am Di 17 Mai 2005 07:36:35 CEST
detlev bloß duisburg,17.05.05
liebe freunde und leser des gästebuches, wir haben das verfahren vor dem verwaltungsgericht in düsseldorf durch vergleich gewonnen. mit gruß detlev bloß
Admin Kommentar: Jeder Vergleich bei Sozialgerichtsverfahren schwächt die zur Klage gezwungenen Opfer des DDR-Unrechts. Der ausgeschöpfte Klageweg würde Gerichtsentscheidungen ergeben die für viele andere Betroffene als Referenz gelten würden. Bisher gibt es keine obersten Gerichtsentscheidungen die bindend für alle gesundheitlichen Anerkennungsverfahren gelten.
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Michael.W hat geschrieben am Sa 14 Mai 2005 17:23:21 CEST
War von 85-87 in Cottbus und hatte dort einen guten Freund.Wir trafen uns 88 in Giesen wieder und verloren uns durch eine dumme Geschichte wieder aus den Augen. Wer kennt Michael Bachmann genannt (Schneider)??? möchte wieder Kontakt aufnehmem.
Mfg Michael.W
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche
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Michael.W hat geschrieben am Sa 14 Mai 2005 17:16:58 CEST
War als Jugendlicher (14-17) von 1973-1976 im Jugendhaus Dessau.Wer kann sich noch an Unerteutnant Wallroht erinner? Dieser hat mir die Wirbel zerschlagen und ich möcht heute klagen,da ich nicht mehr arbeiten kann und ein Sozialfall gewarden bin. Gleichzeitig suche ich den damalaligen Leidensgenossen Ingo Poht(war mit diesen in einen EB.
MfG Michael
Admin Kommentar: Hierfür sollten Sie eine andere website benutzen: www.jugendwerkhof.de
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Hans hat geschrieben am Do 12 Mai 2005 14:54:29 CEST
Hallo,
kann mir jemand sagen, was die Aufgaben eines Majors bei HA IX/3 gewesen sind?
Vielen Dank im Voraus!
Admin Kommentar: Allgemein die HA IX: Untersuchungsorgan: Wahrnehmung der Befugnisse eines staatlichen Untersuchungsorgans gemäß § 98 der Strafprozeßordnung der DDR von 1968 Konkrete Arbeitsbereiche waren (Kurzdarstellung): - Bearbeitung von Untersuchungsvorgängen sowie Untersuchung operativ bedeutsamer Vorkommnisse - sämtliche Ermittlungsverfahren wegen Verbrechen gegen die DDR, die auf Grund ihrer politischen Bedeutung eine Bearbeitung durch die Organe für Staatssicherheit erforderlich machten - Bearbeitung und Aufklärung politischer Untergrundtätigkeit, von Angriffen gegen die Staatsgrenze und von allen Formen des ungesetzlichen Verlassens der DDR sowie von Wirtschaftsverbrechen und Tötungsdelikten - Bearbeitung von durch Angehörige des MfS oder durch IM begangenen Straftaten - Bearbeitung von Militärstraftaten - Klärung von Verdachtshinweisen bei Nazi- und Kriegsverbrechen - Verbindung zur Staatsanwaltschaft und zu den Gerichten Derartige Anfragen gehören nicht in unser Gästebuch - bitte benutzen Sie für weitergehende Anfragen unser Forum DANKE
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Wolfgang hat geschrieben am Mi 11 Mai 2005 02:04:59 CEST
Bin Stasiopfer, wie aus dem Bilderbuch: Kampf von 1975 bis 1980 für die Ausreise. Besuche in Berlin bei der BRD-Botschaft mit allen Ängsten. Frau und ich eingesperrt, Kind Kinderheim. Von je verurteilten 3Jahren und 6 Monaten haben wir 1 Jahr 6 Monate abgesessen (Brandenburg). Frau (in Hoheneck) auch mit, da sie die Briefe in den Briefkasten gesteckt hatte. 2,5-jähriges Kind im Kinderheim! Seit 1980 sind wir in der BRD. Jetzt, 2005, neue Situation: Wohlstand für andere, volle Läden, aber keiner Arbeit und damit kein Geld. In der DDR hatten wir viel Geld, aber es gab nichts zu kaufen. Ich frage mich manchmal ob sich die ganze Kraft gelohnt hat vom Regen in die Traufe zu kommen!
Admin Kommentar: Ihre weiteren Beiträge wurden in unser Forum verschoben - das Gästebuch ist für die einmalige Resonanz unserer Besucher vorbehalten. In unserem Forum können Sie umfassende Beiträge in beliebiger Zahl publizieren - vielen Dank für Ihr Verständnis.
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Ramona Bach hat geschrieben am Di 10 Mai 2005 15:20:04 CEST
Diese sehr persönlich gehaltene Internetseite hat mich stark berührt. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Admin Kommentar: Danke für das Lob.
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Dabelow hat geschrieben am Fr 06 Mai 2005 22:07:08 CEST
Vielen Dank für Ihren Kommentar (auf Frage 1777) Die Antwort ist sehr ernüchternd und ich bekomme eine Wut, daß unsere Solibeiträge dafür verwendet werden, die ehemaligen Täter des roten Terrors der DDR zu entlohnen. Anscheinend wird dies von den etablierten Parteien auch noch geduldet !? Wie könnte man dagegen angehen - welche Partei würde sich Ihrer Meinung nach gegen den Mißbrauch dieser Gelder stark machen ? Der Zweck der Soliabgabe - und zwar der Aufbau Ost - wird mit dem derzeitigen Handeln absolut verfehlt und die Täter noch fürstlich entlohnt ! Eine Schande für Deutschland.
Admin Kommentar: Für Diskussionswünsche nutzen Sie bitte unser Forum.
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Nathánaël van Rijn hat geschrieben am Di 03 Mai 2005 12:00:41 CEST
Hallo,
ich bin Nathánaël van Rijn. Ich bin ein VWO Schüler aus Holland, und befasse mich mit der ehemalige DDR. In bezug auf diesem Thema habe ich eine Umfrage susammengestellt für Leute von 30 bis 40 Jahre alt. Darf ich diesem Leute fragen dieser Umfrage zu beantworten, und Ihren Antworte nach meinem E-mail Adresse zu senden (nathanaelvanrijn@kliksafe.nl).
Die Fragen die ich gerne beantwort möchte haben, sind:
Wohnten Sie vor der Wende im Osten oder im Westen?
Osten: 1. Wie haben Sie die Zeit erfahren? 2. Hatten Sie in der DDR arbeit? 3. Möchteten Sie in der DDR-Zeit nach Westen fahren/gehen? 4. Haben Sie geholfen die Mauer zu zerstören? 5. Was haben Sie zum Ersten gemacht nach der Wende? 6. Wollen Sie die Zeit der Zeilung zurück? Warum (nicht)?
Westen: 1. Hat die Deutschteilung Einfluss auf Ihnen alltäglichen Leben? 2. Hatten Sie Kontakte im Osten? 3. Was ist Ihnen Meinung über die Wende? 4. Hat die Wende große Folgen für Sie? 5. Wollen Sie die Zeit der Zeilung zurück? Warum (nicht)?
Ich danke Ihnen im Voraus,
Nathánaël van Rijn nathanaelvanrijn@kliksafe.nl
(Entschuldigung, dass mein Deutsch nicht Perfekt ist)
Admin Kommentar: Vielen Dank für die Anfrage: Antworten bitte direkt per Mail senden - das Gästbuch steht hierfür nicht zur Verfügung. Wenn direkte Kommunikation öffentlich gewünscht ist verweisen wir auf unser Forum.
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Wettengel Hans hat geschrieben am So 01 Mai 2005 19:56:41 CEST
Nochmal an Peter Benz in Sachen Reichenbach . Bitte melden Sie sich einmal . Hatte meine Telefon-Nummer bereits bekannt gegeben . Nochmal: 040/5402814 oder 0172/4006541 .
Admin Kommentar: Wir weisen Sie und alle Leser erneut darauf hin: veröffentlichte Adressen und Telefonnummern könnten missbräuchlich benutzt werden. Bitte mailen Sie diese Daten - zu Ihrem eigenen Schutz.
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frank hat geschrieben am Sa 30 Apr 2005 18:26:56 CEST
Habe leider erst heute diese Seite zum ersten Mal aufgesucht und stelle mit Genugtuung fest, daß der Stasiterror nicht vergessen ist. Erschreckend ist aber für mich, wie lebendig die Vergangenheit plötzlich wieder wird, wenn man auch die Schicksale der anderen Opfer liest. Ich war selbst von 1970 bis Ende 1971 im Zuchthaus Cottbus und habe solche Typen wie "Roten Terror, RT ", Hauptmann Lange , Oberleutnant Knobloch u.a,. kennengelernt. Wer in Cottbus zu dieser Zeit war, weiß wovon ich spreche. Mit Hilfe eines Mithäftlings jener Tage, der aus dem Gefängnis "freigekauft" wurde und mir dann aus dem " Westen " die Übersiedlung vorbereitete,konnte ich bereits 1975 mein Leben wieder selbst bestimmen. Aber auch jetzt nach 30 Jahren ist die Erinnerung sogar in Einzelheiten noch immer lebendig. Leider ist der Kontakt zu meinem Helfer verlorengegangen und ich würde ihn gern wieder aufnehmen. Sein Name ist Peter Michel, etwa 1976 Studium in Göttingen. Mehr weiß ich leider nicht. Wer also etwas über P.M. weiß, kann mir mailen oder event. ihm selbst ein Hinweis geben. Er findet mich im Telefonbuch Flenburg ( der Hinweis Frank und Seemann reicht aus)
Ein Lob noch an die Redaktion für die hervorragende Arbeit und das (mittlerweile schon wieder )mutige Eintreten für die Opfer des DDR-Regimes. Weiter so !
Admin Kommentar: Die Folgen der politischen Verfolgung, Haft in Zuchthäusern der DDR und der Zersetzungsmassnahmen des MfS, haben bei vielen Menschen bleibende Spuren hinterlassen. Wissenschaftler gehen davon aus das etwa die Hälfte aller politischen Inhaftierten lebenslange Beeinflussungen dadurch erlitten haben. Bei über 20% der Inhaftierten geht man von Gesundheitsschäden aus die zu Einschränkungen der Berufsausübung führen können. Wenn Sie verlorene Freunde wieder finden wollen hilft Ihnen jedes Einwohnermeldeamt (kostenpflichtig) weiter. Sie benötigen den letzten Ihnen bekannten Wohnsitz und das Geburtsdatum des Freundes, dann kann Ihnen der aktuelle Wohnort benannt werden.
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Dabelow hat geschrieben am Fr 29 Apr 2005 02:21:10 CEST
an die Redaktion Betr. Beitrag Nr. 1750 Woher haben Sie die Information, daß 80 % des Solibeitrages für Täter und Mittäter der DDR-Diktatur ausgegeben werden ? Wie hoch sind die Einnahmen durch den Solibeitrag ? Wer die Verantwortlichen dafür, daß diese Gelder für Zahlungen an die Täter des roten Terrors gehen ? Welchen Wahrheitsgehalt hat Ihre Aussage überhaupt ?
Admin Kommentar: Die Zahlen wurden vielfach in journalistischen Berichten aufgeführt. Sie können die Quellen dazu leicht selbst nachprüfen. Der Bund und die Länder haben statistische Jahrbücher mit konkreten Angaben hierzu. Der Solidarbeitrag wird den neuen Bundesländern nicht zweckgebunden zur Verfügung gestellt sondern soll dazu dienen die Lasten der Wiedervereinigung zu tragen. Aus Geldmangel und weil die Rentenlasten für die Sondersysteme der SED-nahen Anspruchsberechtigten enorm anstiegen, werden bis über 80% der bereit gestellten Gelder für diese Zwecke ausgegeben. Die Höhe bezog sich auf das Jahr 2003 und 2004.
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Jürgen hat geschrieben am Fr 29 Apr 2005 02:00:26 CEST
Wer kann Hinweise geben, was die Zahlen vor und nach den Namen der Personen in der Stasi-Liste bedeuten ?
Admin Kommentar: Im wesentlichen: Geburtsdatum und Dienstelle des Mitarbeiters. Nur diese zwei Ziffernblöcke sind relevant.
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Julie hat geschrieben am Do 28 Apr 2005 20:07:16 CEST
Hallo, wer von Euch kann mir sagen, wo und wie ( unter welchen Bedingungen) ich Stasi Akten einsehen kann?
Admin Kommentar: Das Stasiunterlagengesetz finden Sie auf unserer website, ein Antragsformular zur Akteneinsicht können Sie ebenso bei uns laden.
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