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UWE BERGER hat geschrieben am Mo 29 Mai 2006 19:07:24 CEST
hallo an alle opfer wo oder bei welchen linkverzeichnis finde ich die liste der ca.90000 hauptamtliche Mitarbeiter der stasi die im internet nicht zufinden ist über jede nachricht freue ich mich uwe
Admin Kommentar: Immer wieder stellen Besucher die gleiche Frage statt sich einmal wenige Minuten Zeit zu nehmen und mittels Suchfunktion in unserem Forum, Gästebuch oder auf den Seiten nachzulesen: Sie finden in epischer Breite Dutzende Aussagen hierzu. Wir nehmen uns die Zeit zum schreiben, Sie sollten sich Zeit zum lesen nehmen. Danke für das Verständnis.
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Brigitte Wicknig hat geschrieben am Sa 27 Mai 2006 17:51:02 CEST
Suche Wilhelm Risse, der am 20.12.1961 vom Landgericht Rostock zu 12 Monaten Haft verurteilt wurde. Grund: Fluchthelfer Sept. 1961 Matrose auf der Ms Eibe Oldendorff. Wurde mit einem Kamaraden vom Mfs vom Schiff in einer "Nacht und Nebel Aktion" verhaftet. In Wismar verhört danach in Rostock Mfs U-Haft verbracht. Wer kennt den Willy und kann helfen Ihn zu finden? Vielen Dank Brigitte Wicknig
Admin Kommentar: Bei Suchanfragen sind oftmals Details wichtig. Wissen Sie in welchem Gefägnis er einsitzen musste? Ist Ihnen bekannt ob er freigekauft wurde? Prinzipiell hilft in vielen Suchfällen das Einwohnermeldeamt weiter. Gegen Kostenerstattung können Sie die aktuelle Anschrift ausgeben lassen. Sie benötigen dafür den vollen Namen, wenn möglich das Geburtsdatum und die letzte Ihnen bekannte Wohnanschrift in der DDR. Viel Glück!
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Christian Herms hat geschrieben am Di 23 Mai 2006 23:40:49 CEST
Hallo! War lange nicht mehr hier. Ich freue mich, genau wie bei meinem ersten Besuch, darüber, dass das Thema „Stasiopfer“ immer noch soviel Interesse findet. Bestärkt mich doch genau diese Tatsache bei meiner jetzigen Tätigkeit. Ich schreibe zurzeit an einem Buch, welches dieses Thema behandelt. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der sich aufmacht, die DDR illegal zu verlassen. Die Geschichte erzählt von Hoffnung, Angst. Von seiner Zeit in den Gefängnissen. Von Demütigungen und Misshandlungen. Von Menschen, die er auf seinem Weg, kennen gelernte. Gute und schlechte. Ein Reiseroman, der etwas anderen Art. Es ist meine Geschichte. Ich wurde 1986 das erste Mal wegen § 213 StGB der DDR zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Diese Zeit habe ich, abgesehen von der U-Haft, in Halle Frohe Zukunft verbracht. Das zweite Mal wurde ich Anfang Sommer 1989 wegen § 213 zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt. Von dieser Zeit habe ich 5 Monate in Leipzig/ Rackwitz verbracht. Danach wurde ich, wie viele andere Amnestiert. Einen Tag nach meiner Entlassung bin über Prag raus. Ich frage mich, ob es nicht möglich ist, jemanden auf zutreiben, der sich zur gleichen Zeit, wie ich, an diesen Orten aufgehalten hat. Einmal, weil ich mich freuen würde, manchen, der Mitgefangenen wieder zusehen und zum anderen, würde es mir vielleicht bei meiner Recherche für mein Buch helfen. Ich möchte nicht den gleichen Fehler machen, wie der Herr Florian Henckel von Donnersmarck. Eine mangelhafte Recherche. Sollte dies jemand lesen, der mich kennt, zu dieser Zeit dort war oder jemanden kennt, der dort war, dann würde ich mich über eine Nachricht freuen.
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche nach Mitgefangenen und Besetzern der Prager Botschaft. Ihr Buch können wir nach Fertigstellung in unsere Literaturliste aufnehmen.
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Gisela Hinse hat geschrieben am Di 23 Mai 2006 13:02:54 CEST
Auf meine email v. 4. April 06 schreiben Sie mir, dass ich wohl kaum Chancen auf eine Einsicht der Gesamtakten der Stasi über meinen verstorbenen Vater hätte. Ich habe aber eine Bestätigung der Behörde, dass mir das Recht auf Akteneinsicht zusteht. (Meine Mutter ist auch schon verstorben) Eine telefonische Nachfrage bei der Behörde nach Ihrer email ergab, dass ich mit einer Wartezeit von rd. 2 Jahren (!!) rechnen müßte. Vor ein paar Tagen war ich in Halle/Saale u. habe die Gedenkstätte "Roter Ochse" besucht u. zu meiner Überraschung fand ich die Geschichte, durch die mein Vater seinerzeit in die Fänge der Stasi geriet, als Teil der Ausstellung in der Zeit v. 1950 - 1955 ("Konzentrierte Schläge"). Er wird zwar nicht namentlich genannt, aber andere Namen, die dort auftauchten waren mir bekannt. Nach einiger Überlegung habe ich dann über Internet nach den genannten Namen gesucht u. habe tatsächlich den "letzten" Überlebenden dieser Geschichte gefunden u. bereits mit ihm telefoniert. Er hat die ganze Akte eingesehen u. auch zahlreiche Kopien vorliegen (in denen auch mein Vater aufgeführt wird). Das Museum war an ihn herangetreten u. hatte ihn um Veröffentlichung gebeten. Wir kannten uns bisher nicht persönlich - zumal ich auch wesentlich jünger bin - aber unser Telefonat war so interessant, dass wir quasi schon einen Termin für ein Treffen vereinbart haben ! Er beklagte auch, dass die Täter gute Renten u. Pensionen kassieren u. die Opfer mehr oder weniger leer ausgehen! Die Vorstellung, dass der größte Teil des Soli's für diese Zahlungen drauf geht, macht mich schon wütend ! Aber hier in den alten Bundesländern war u.ist man sicher sehr naiv, was die Stasi angeht. Erschreckend finde ich, dass die Täter so rüde gegen die Opfer vorgehen (Beispiel: Hohenschönhausen) u. die ganze Stasi Geschichte verharmlosen !
Admin Kommentar: Wir Gratulieren Ihnen zu soviel Glück! Das Stasiunterlagengesetz regelt die Akteneinsicht umfangreich. Ihnen stünde zwar auch ein Auskunftsanspruch zu - aber nur wenn Sie plausible Gründe dafür vortragen können. Ansonsten gilt der Schutz des Persönlichkeitsrechts Ihres Vaters über seinen Tod hinaus, steht höher als Ihr Wunsch die Akten Ihres Vaters zu kennen.
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sky hat geschrieben am Di 23 Mai 2006 08:23:08 CEST
Konrad Podczeck ehemals aus Halle/Saale gesucht. Er wurde 1973 von der Stasi verhaftet. Wir haben uns in MD kennengelernt. Besten Dank für evtl. Hilfe.
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche nach Ihrem Leidensgefährten.
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Markus Praprotnick hat geschrieben am Fr 12 Mai 2006 14:15:15 CEST
Hallo, eine sehr informative und gut glungene Internetseite. Ich habe lange gelesen und viel neues gelernt. Macht weiter so und mischt euch unbedingt in die aktuelle Stasidebatte im Interesse der Opfer ein. Mein Anliegen: Kann mir jemand Informationen zur Volkssolidarität in der DDR geben. nach meiner Auffassung besteht dieser Verein noch heute aus hohen SED- und ggf. Stasifunktionären. Kann mir jemand helfen - brauche dringend Hilfe. Markus Praprotnick
Admin Kommentar: Die in den neuen Bundesländern nach wie vor sehr aktive Volkssolidarität besteht teilweise aus alten SED-Kadern. Zudem gibt es regionale Verquickungen mit der PDS. Mit über 600 Seniorenklubs, Dutzenden Altenpflegeeinrichtungen und 365 Kindertagesstätten gehört die "VS" zu den Grossen in dieser Branche. Unter den etwa 36000 ehrenamtlichen Mitarbeitern befinden sich extrem belastete SED-Nomenklaturkader und Angehörige des MfS, der NVA und der Grenztruppen. Immer wieder führt sie Veranstaltungen durch bei denen die PDS involviert ist oder beworben wird.
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Torsten hat geschrieben am Do 11 Mai 2006 01:21:28 CEST
Es wird doch noch was gemacht ! Ein neues Projekt zur ehemaligen UHA des MfS in Neustrelitz ist angelaufen. Und auf Bitten von Frau Drescher von der LSTU Mecklenburg-Vorpommern wird meine Akte zur Geschichte der ehemaligen UHA veröffentlicht und zu Bildungszwecken zur Verfügung gestellt. Na also wir sind noch nicht ganz vergessen ! Dank an Frau Drescher in Schwerin und Herrn Mothes die es möglich machen.
Admin Kommentar: Die Landesbeauftragten und regionalen BSTU führen regelmässig Veranstaltungen durch. Daneben gibt es eine Vielzahl lesenswerter Publikationen aus den beiden institutionellen Aufarbeitsungsbehörden - Zeitzeugenmaterial ist dabei unverzichtbar. Auch wird bieten Betroffenen und Opfern an, aussagefähige Stasiakten kostenfrei (auch anonymisiert) im Internet zu publizieren.
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Tatjana Sterneberg hat geschrieben am Di 09 Mai 2006 09:19:07 CEST
Zur Information an alle Mitstreiter gegen Geschichtsrevision durch ehemalige Stasi - Kader - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Vor dem Hintergrund der Geschichtsrevision durch alte MfS-Kader und die Aussage von Hans Modrow gibt es nachstehende TV Beiträge: Dienstag, 9. Mai 2006 / RBB / 20:15 Uhr „Klipp und Klar“ Dienstag, 9. Mai 2006 / ARD / 22:45 Uhr „Menschen bei Maischberger“ Dienstag, 16. Mai 2006 / ZDF / 21:00 Uhr „Frontal 21“ * voraussichtlich: Montag, 22. Mai 2006 / ARD/ MDR / 21:45 „Fakt“
Admin Kommentar: Vielen Dank für die Sendehinweise.
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Caroline Radke hat geschrieben am Fr 28 Apr 2006 13:31:10 CEST
Im Namen der Projektwerkstatt "Lindenstraße 54" möchten wir uns nocheinmal ganz herzlich für die gelungenden Veranstaltungen mit Mario Falke bedanken. Viel ist innerlich in Bewegung gekommen als er sprach. Danke
Admin Kommentar: Danke für die positive Resonanz. Unser Verein vermittelt auf Anfrage bundesweit Zeitzeugen für Bildungsveranstaltungen - bei Bedarf erreichen Sie uns per Mail.
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Istvan Jakab hat geschrieben am Mi 26 Apr 2006 13:54:25 CEST
Kann mir jemand sagen, wie man Wolfgang Welsch erreichen kann? Meine Frau sollte in den 70er Jahren über seine Fluchthilfeorganisation geschleust werden, wurde aber im Vorfeld schon durch Michael Sievert (Manuel de la Rosa) verraten. Sie wollte sich mit Welsch in Verbindung setzen.
Admin Kommentar: Wir leiten eine plausible Anfrage gerne per Mail weiter.
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Sven-Erik Miegel-Bie hat geschrieben am So 16 Apr 2006 12:51:52 CEST
Ich war 1983 für drei Monate zu Gast in der äußerst komfortablen Jugendherberge in der Willy- Lohmann-Straße in Dessau. Sonntags wurde im Innenhof immer marschiert und gesungen. Möchte jemand Informationen über diese Zeit so möge er sich bei mir melden.
Admin Kommentar: Erlebnisbereichte von einstigen politischen Häftlingen publizieren wir bald auch auf unserem Portal - mailen Sie uns bei Interesse.
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Karin Weber hat geschrieben am Mi 12 Apr 2006 22:49:20 CEST
Zum Beitrag von Manfred Buchta: Bei diesen alten Seilschaften, die sich in der "GRH" zusammengerottet haben, ob sie nun Dr. Nehmer, Gerda Klabuhn oder sonstwie heissen und damals ihre Unrechtsurteile über uns sprachen, fragt man sich immer wieder, ob es mittlerweile allein nur am Altersstarrsinn liegt, dass sie permanent Geschichtsfälschung betreiben oder ob sie ernsthaft glauben, ihre Zeit könnte wiederkommen?
Admin Kommentar: Fanatiker, Ideologen oder gestörte Persönlichkeiten, neigen zu totalitärer Propaganda. Extremisten - egal ob links oder rechts - sollten es in Deutschland in Zukunft schwerer haben demokratiefeindlich aufzutreten.
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Buchta Manfred hat geschrieben am Mi 12 Apr 2006 11:16:33 CEST
Zum Beitrag von Lo Seit geraumer Zeit sehe ich, wie diese Organisation GRH, zunehmend versucht Druck auf die Opfer auszuüben. Dabei bedienen diese sich zunehmend und offen wieder den Methoden der Stasi. Für mich stellt diese Gruppierung eine kriminelle Vereinigung dar. Hier besteht seitens der Justiz und der Behörden akuter Handlungsbedarf. Wenn sich rechtskräftig verurteilte Personen, in der Öffentlichkeit als Opfer darstellen dürfen, dann fehlt mir zunehmend der Glaube an unser bestehendes Rechtssystem. Manfred Buchta Jena
Admin Kommentar: Siehe unser voriger Kommentar. Oder, um es mit den Worten von Bärbel Bohley zu sagen: "Wir haben Gerechtigkeit gewollt und den Rechtsstaat bekommen". Die Mängel einer streitbaren Demokratie sind jedoch in keiner Art und Weise mit einer Diktatur zu vergleichen.
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Klaus Plätzsch hat geschrieben am Di 11 Apr 2006 18:23:30 CEST
Zum Beitrag von Herrn Karasch: Ich habe den Prozeß gegen den früheren Staatsanwalt Rast in Leipzig besucht, kann mich aber nicht mehr erinnern, ob und wozu er verurteilt wurde. Wenn ja - dann höchstens auf Bewährung - anderenfalls hätte ich es mir gemerkt.
Admin Kommentar: Die Propagandisten der Stasi behaupten in jüngster Zeit vermehrt das "sie nicht bestraft wurden und somit auch nichts strafbares in der DDR taten". Tatsächlich ist eine Demokratie mit der rechtlichen Aufarbeitung einer Diktatur überfordert. So wie nach dem Ende der Nazibarbarei, gelingt es auch den Tätern und Mittätern der SED-Diktatur zumeist ungestraft in der Gesellschaft abzutauchen - oder gar neue Machtstrukturen zu schaffen. Der totalitäre Charakter der DDR kann dadurch jedoch nicht relativiert werden: die DDR war eine "Diktatur des Proletariats".
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Torsten hat geschrieben am Mo 10 Apr 2006 16:13:15 CEST
Heute kam ein Anruf aus Schwerin von Frau Anne Drescher.Es existieren sage und schreibe über 1000 Seiten Stasiakten über mich. Da bin ich aber gespannt. Hat jemand Ahnung ob man noch einen Haftentschädigung erhalten kann ?
Admin Kommentar: Politische Häftlinge der DDR erhalten nach wie vor auf Antrag (und nach Nachweis einer Rehabilitierungsbescheinigung) eine Haftentschädigung. Näheres dazu finden Sie auf unseren Internetseiten.
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Karin Weber hat geschrieben am Do 06 Apr 2006 00:23:13 CEST
Hallo Admin, können Sie mir bitte mitteilen, wo genau ich im Internet die Liste der hauptamtlichen MfS-Mitarbeiter bis Frühjahr 1990 finden kann. Sie können es mir auch gern per E-Mail, s.o. mitteilen.
Admin Kommentar: Wir wiederholen nicht das gute Dutzend Antworten zu gleichartigen Anfragen - nutzen Sie die Suchfunktion und beachten Sie unsere FAQ.
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Lo hat geschrieben am Mi 05 Apr 2006 12:22:55 CEST
Die alten Stasi-Kader haben sich wieder straff organisiert. Z. B. die sog. GRH (Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung) fordert unter dem Deckmantel, sich für Menschen- und Bürgerrechte einzusetzen, forderte sie die sofortige Einstellung der Prozesse. Diese Gruppierung versucht immer massiver, ein geschöntes DDR-Bild in der Öffentlichkeit zu verbreiten und eine kritische Aufarbeitung der DDR zu verhindern. So setzt sie sich für die Schließung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein. Gedenkveranstaltungen versucht sie zu stören und Teilnehmer einzuschüchtern. Nicht nur ehemalige DDR-Bürgerrechtler werfen der GRH Geschichtsrevisionismus und eine Verhöhnung der Opfer der SED-Diktatur vor. Aber auch im nicht-öffentlichen Raum arbeiten die ehemaligen Stasi-Kader. So wertet die GRH lt. Informationen der "Welt" vom März 2006 Zeitungen und Internetseiten aus. Findet die GRH dort z. B. Berichte über den Gedenkstättenbesuch einer Schulklasse, erhält der Leiter der Schule Post. So geschehen beim Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland in Strausberg. Der Brief vom 20. Oktober 2005 hatte denselben Wortlaut wie ein Schreiben an das rheinland-pfälzische Bildungsministerium im Oktober 2005: "Uns treibt insbesondere die Sorge um Kinder und Jugendliche in unserem Lande". Die Gedenkstätte Hohenschönhausen ziele "letztendlich auf die Diffamierung jeglicher sozialistischer Ideen und Ideale". Dort würden "lügnerische Behauptungen" aufgestellt. Dann wird noch auf ein Werk eines emeritierten Professors zum "Gruselkabinett des Dr. Hubertus Knabe" verwiesen. Auch der Berliner Bildungssenator Klaus Böger (SPD) erhielt lt. Berliner Morgenpost im März 2006 ein ominöses Schreiben - genau einen Tag, nachdem ehemalige Stasi-Kader massiv bei einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen aufgetreten waren. In dem Schreiben, das von einem Dr. Klaus Panster unterzeichnet ist, werden der Gedenkstätte "Falschdarstellungen, antikommunistische Hetze und psychischer Terror gegen Minderjährige" vorgeworfen. "Das geschieht im Rahmen von Unterrichtsveranstaltungen, die durch Ihre Empfehlungen veranlaßt werden", wendet sich der Autor an den Berliner Bildungssenators. Der Absender ist kein Unbekannter: Es handelt sich um einen ehemaligen Oberstleutnant der Hauptabteilung 18 der Stasi.
Admin Kommentar: Das MfS ist nicht wieder sondern immer noch in Teilen organisiert oder ideologisch und strukturell aktiv. Besonders eklatant ist die ISOR e.V. aktiv. Diese Seilschaft einstiger "Angehöriger bewaffneter Organe" bildet das Rückgrat der Unbelehrbaren innerhalb der PDS. Mit ca. 25 000 Mitgliedern bezeugt der ISOR e.V. die "Kampfkraft" der einstigen DDR-Kader, Genossen oder Tschekisten.
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Torsten hat geschrieben am Mi 05 Apr 2006 11:08:27 CEST
Für alle für die es interessant sein könnte habe ich hier mal die Adresse des Archivs wo die Unterlagen der Firma KBL (ehemals ansässig im Strafvollzug Brandenburg) gelagert werden . Dort kann mann sich eventuelle Rentenansprüche sichern. IRON MONTAIN DISOS GMBH ARCHIV UND DOKUMENTENZENTRUM BERLIN UND BRANDENBURG DARMSDORFER HAUPTSTRASSE 36 B 14797 KLOSTER LEHNIN OT:DARMSDORF mit herzlichem Gruss Torsten
Admin Kommentar: Danke für den Hinweis
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Torsten hat geschrieben am Di 04 Apr 2006 19:03:04 CEST
Dank guter Tips von dieser Seite habe ich nun zum 3. Mal in Brandenburg um eine Haftbescheinigung gebeten. Und siehe da nach fast 20 Jahren hat man doch noch meine Kartei gefunden. Komisch was? Na man sollte nie aufgeben. Die Unterlagen über die Arbeitsjahre sollen in einem Archiv in Berlin liegen. Da bin ich aber mal gespannt. Alle die noch Unterlagen benötigen sollten daran denken das 2007 die Akten geschlossen werden !!! Viele Grüsse Torsten
Admin Kommentar: Das Bundesarchiv in Berlin ist für alle politischen Häftlinge zuständig, die Ihre Strafvollzugsakte (incl. Gesundheitsakte) einsehen möchten. Diese Unterlagen sind nicht nach dem Stasiunterlagengesetz erfasst, da der Strafvollzug der DDR dem "Ministerium des Innnern" zugeordnet war.
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teistler hat geschrieben am Di 04 Apr 2006 19:10:32 CEST
Hallo ! Beim lesen der Einträge fällt mir noch ein paar Fragen ein. Meine Akte mit 5o cm länge liegt in Berlin.Als ich im Westen war habe ich den Kontakt zu einigen Personen aufrecht erhalten und getroffen in Böhmen.Durch das Treffen und die Briefe ist bei einen eine Akte angelegt worden wo ich wieder "die Hauptperson" bin.Dies war in Chemnitz, kann es sein,das über mich noch da auch noch eine Akte vorhanden ist ? Vor einem Jahr oder länger habe ich bei ebay 9600 Mitarbeiter der Stai ersteigert.Die bekam ich dann über Email, Erst habe ich mir diese mal angeschaut und wollte sie dann ausdrucken.Dies sollten dann ca 300 Seiten werden und ich habe den Vorgang abgebrochen.Blödsinnigerweise habe ich keine Datei angelegt.Als ich die E mail gelöscht habe war die Seite mit den Namen auch fort.Wer hat auch gesteigert und kann mir da mal helfen? Wer hat mal versucht,die MFS Leute zu ermitteln die bei der Post gesessen haben? Kannten die Postler dies Leute ? Wie werden DDR Haftzeiten rentenmäßig bewertet ? 4 Jahre im Bau, davon die großte Zeit in Brandenburg,ich war am Neubau der Möbelfabrik Burg beteiligt, neben Haus 2.Kurz vor Fertigstellung 71 gings für mich in die Freiheit.Ich habe das Bedürfnis mir mal den Bau anzusehen,kann mir jemand sagen wie ich das anstellen kann ?
Admin Kommentar: Bei jedem Antrag auf Akteneinsicht wird zentral geprüft wo einzelne Aktenbestandteile zu Ihrer Person auffindbar sein könnten. Sollte Ihre Akteneinsicht weit vor dem Jahr 2000 stattgefunden haben, lohnt ein Wiederholungsantrag und ein Hinweis auf Ihren geschilderten Fall. Im Internet finden Sie eine - kostenlos verbreitete - umfassende Liste von hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS zum Zeitpunkt Frühjahr 1990. Rechtsverbindliche Auskunft über eine hauptamtliche Mitarbeit einer Person kann nur die BSTU erteilen - dubiose Verkäufer auf ebay hofften nur auf das Geld sehr naiver Bieter. Anfragen zu einer "Gebäudebesichtigung" einer Möbelfabrik sind über uns nicht beantwortbar.
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